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200 mal gute Hochschuldidaktik

(v.l.n.r.) Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler, HM-Vizepräsident Prof. Dr. Heinz Ziegler, Prof. Dr. Stefan Raber, DiZ-Leiter Prof. Dr. Franz Waldherr und DiZ-Mitarbeiterin Claudia Walter
(v.l.n.r.) Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler, HM-Vizepräsident Prof. Dr. Heinz Ziegler, Prof. Dr. Stefan Raber, DiZ-Leiter Prof. Dr. Franz Waldherr und DiZ-Mitarbeiterin Claudia Walter

[05|02|2014]

Das Zertifikat Hochschullehre Bayern zeichnet engagierte DidaktikerInnen aus

Seit 2008 gibt es das Zertifikat Hochschullehre Bayern, eine umfassende, in sich thematisch abgeschlossene Hochschuldidaktik-Ausbildung. Ende Januar 2014 wurde das 200. Zertifikat verliehen – an Prof. Dr. Stefan Raber, Dozent an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule München.

 

Für das Zertifikat muss man mindestens 120 Arbeitseinheiten in Seminaren aus fünf Kompetenzbereichen besucht haben, das entspricht 18 Arbeitstagen. Die KandidatInnen setzen sich mit Lehr- und Lernkonzepten ebenso wie mit Präsentation und Kommunikation auseinander. Das richtige Prüfen gehört dazu, das Beraten und Betreuen von Studierenden, aber auch Dinge wie Zeitmanagement und allgemeine Fragen rund um die Hochschullehre.

 

200 plus vier
Neben dem 200. Zertifikat wurden noch vier weitere verliehen, unter anderem an Kathrin Wolf, wissenschaftliche Mitarbeiterin im HD-MINT-Projekt an der Hochschule München. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Dr. Wolfgang Zeitler, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im bayerischen Wissenschaftsministerium. Er lobte das Engagement der Lehrenden: „Die 18 Tage, die Sie einsetzen, sind ein Ausdruck Ihres Bekenntnisses zur Verbesserung der Lehre.“ Dass so viele Lehrende der Hochschule München dieses Zertifikat erwerben, zeige aber auch deutlich, dass hier ein starker Akzent auf die Lehre gesetzt werde.

 

Das Zertifikatsprogramm wurde von einem Gremium aus bayerischen HochschuldidaktikerInnen entwickelt. Es genügt den Standards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) und wird im gesamten deutschen Sprachraum anerkannt.

 

Didaktische Ausbildung am DiZ

Für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften spielt eine hohe Qualität der Lehre eine zentrale Rolle. Dafür betreiben sie eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung in Ingolstadt, das DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik. Alle neu berufenen ProfessorInnen werden hier didaktisch geschult. Insgesamt bilden sich dort in jedem Jahr 1.300 BesucherInnen in etwa 120 Veranstaltungen für gute Lehre weiter.

 

„Die Nachfrage nach diesen Zertifikaten ist so groß, dass wir inzwischen eine Ausbaustufe entwickeln konnten“, freut sich Prof. Dr. Franz Waldherr, Direktor des DiZ. „Sie umfasst weitere 80 Arbeitseinheiten (AE), die aber nicht mehr durch Kursbesuch, sondern durch die didaktische Optimierung einer eigenen Lehrveranstaltung, das Erstellen eines Lehrportfolios (was kann ich alles – wo will ich hin – was fehlt noch) sowie durch intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Lehre in einem Coaching-Prozess erbracht werden. Das sind dann richtige Lehr-Profis!“

 

DiZ/kpf

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