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Effizientes Sanieren

Die Forschungsgruppe FASUDIR
Die Forschungsgruppe FASUDIR

[19|02|2014]

Schnellere Auswahl von Maßnahmen zur energetischen Sanierung - dank Forschungsprojekt

Energetische Sanierung von Gebäuden wird als eine der vielversprechendsten Strategien der „EU 20-20-20“-Ziele angesehen. Jedoch bringen traditionelle Modernisierungsmaßnahmen schlechte Resultate im Zusammenhang mit städtischer Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und wirtschaftlichem Mehrwert. Das multinationale Kooperationsprojekt FASUDIR steht für „Friendly and Affordable Sustainable Urban District Retrofitting“ und will diese schlechten Ergebnisse beheben. Es wird an der Hochschule in Zusammenarbeit mit Partnern aus Ungarn, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Italien mit einem Gesamtbetrag von fast drei Millionen Euro gefördert.

 

Das Team von Professorin Dr. Natalie Essig wird in den nächsten drei Jahren an der Fakultät für Architektur ein IDST (Integrated Decision Support Tool) entwickeln, das mit seiner Software EntscheidungsträgerInnen dabei helfen soll die besten Maßnahmen auszuwählen, um ganze Stadtviertel energetisch zu sanieren. Dazu stehen am Standort München circa eine halbe Million Euro zur Verfügung.

 

Rund 40 Prozent der Energie in Europa wird im Bausektor verbraucht und 50 Prozent der geförderten Rohstoffe werden zu Baumaterialien und Bauprodukten verarbeitet. Gleichzeitig wurden mehr als 70 Prozent der bestehenden Gebäude vor der ersten Energiekrise in den 70er Jahren erbaut. Neue Geschäftsmodelle und Finanzierungsmöglichkeiten müssen entwickelt werden, um den Markt in der Entstehung von Sanierungsmodellen zu unterstützen und EU-Ziele in den Jahren 2020 und 2050 zu erfüllen.

 

dt

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