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Erfolgreich in Rotterdam

Ein Teil des Teams auf dem Trainingsgelände
Ein Teil des Teams auf dem Trainingsgelände

[22|05|2014]

Hydro2Motion-Team schaffte es beim europäischen Shell Eco-Marathon auf Platz 5 der Weltrangliste

Bei dem Wettbewerb in Rotterdam traten knapp 200 studentische Teams gegeneinander an, um einen minimalen Energieverbrauch auf einer kurvigen Strecke von ca. 17 Kilometer Länge zu erzielen. Das Hydro2Motion-Team (H2M) der Hochschule München hat dabei hervorragend abgeschnitten und das bisherige Ergebnis um 50 Prozent auf fast 200 km/kWh gesteigert. Mit einem Liter Benzin würde das einer Reichweite von etwa 2000 Kilometern entsprechen.

 

Neben der hohen Energieeffizienz war in diesem Jahr auch die große Zuverlässigkeit im Fahrbetrieb herausragend. Neben vielen Testfahrten konnten in Rotterdam alle vier möglichen Wertungsläufe erfolgreich absolviert werden. Das Team konnte außerdem die Wirkungsgrade des Fahrzeugs verbessern. „Es hat sich also gelohnt, bereits mehrere Wochen vor dem Wettbewerb ein funktionierendes Fahrzeug zur Verfügung zu haben und zahlreiche Testfahrten auf einem kleinen Münchner Flughafen absolvieren zu können“, lautet das Fazit des Teams.

 

Bei der Gesamtwertung von 21 Teams in der technisch anspruchsvollsten Klasse der „Prototypfahrzeuge mit wasserstoffbetriebener Brennstoffzelle“ verbesserten sich die Studierenden von H2M deutlich: Vom bisher besten neunten Platz der Vorjahre stiegen sie auf Platz 5 auf. Bei den diesjährigen Wettbewerben in den USA und Asien liegen die Bestwerte in dieser Fahrzeugklasse deutlich unter 100km/kWh. Damit ist H2M 2014 auch weltweit gesehen in dieser Klasse auf Platz 5.

 

Das Fahrzeug auf der Rennstrecke
Das Fahrzeug auf der Rennstrecke

Volle Kontrolle dank GPS

Technisch hatte die Mannschaft zahlreiche Verbesserungen vorgenommen: Das Fahrzeuggewicht konnte von 50 auf 35 Kilogramm erheblich reduziert werden und die Brennstoffzellenelektronik wurde von den Studierenden komplett überarbeitet. Unter anderem gestalteten sie Fahrwerk und Antrieb neu. Mit einem neu entwickelten Telemetriesystem inklusive GPS war es dem Team erstmals möglich, die wichtigsten Systemdaten während der Fahrten im Paddock online zu überwachen. Viele dieser Details wurden auch von den Shell-Experten bei der Abnahme sowie von den konkurrierenden Teams mit großem Respekt gewürdigt.

 

Die Strecke ist durch viele Fahrzeuge dicht besetzt, die sehr unterschiedliche Fahrstrategien verfolgen. Die Fahrerinnen nutzten die verfügbare Zeit mit Unterstützung der Streckencoaches maximal aus. Im Extremfall lief das Fahrzeug nur drei Sekunden vor Ablauf der zulässigen Zeit im Ziel ein. Das beweist die große Professionalität der Fahrerinnen und der Coaches.

 

Ein Detailbericht zu den Tagen in Rotterdam und den technischen Entwicklungen ist auf der Webseite von Hydro2Motion zu finden.

 

Hydro2Motion / kl

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