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Heldinnen und Helden von morgen

Die Fakultäten der Hochschule München blicken in die Zukunft
Die Fakultäten der Hochschule München blicken in die Zukunft

[23|06|2014]

Bei der Zukunftsschau zeigten Studierende, was die Fakultäten der Hochschule zu wichtigen Fragen der Zukunft beitragen können

Sie druckten Plakate, Programmflyer, Postkarten und sogar ganze Zeitungen. Sie bauten Stände und Modelle, stellten Geräte auf, bastelten Installationen, drehten Filme. Vor allem aber haben sie nachgedacht, die Studierenden der Hochschule München – in Seminaren, Workshops und sogar Online-Chats: Über die Zukunft ihrer Disziplin, ihrer Fakultät, ihrer Hochschule, ihrer Welt. Mit welchen technischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Problemen sind wir konfrontiert? Und wie kann man sie lösen?

 

Die Beiträge der einzelnen Fakultäten zu diesen Fragen bildeten einen bunten Reigen der angewandten Wissenschaft. So vielfältig die Ansätze der 14 Fakultäten waren, hatten sie doch einiges gemeinsam: Kreativität zum Beispiel, vernetztes Denken über Disziplinengrenzen hinaus, Einfallsreichtum und ein starkes Bewusstsein für globale Themen wie Klima- und demografischer Wandel, Ressourcenverbrauch, Big Data oder Gesundheit.

 

Prof. Dr. Harald Lesch und HM-Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock bei der Ausstellung
Prof. Dr. Harald Lesch und HM-Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock bei der Ausstellung
Bildung statt Ausbildung

Was unterscheidet Bildung von Ausbildung, vom Lernen oder von der reinen Wissenschaft? Persönlichkeitsbildung sei „die Freude am Entdecken und Verstehen, eigene Erfahrungen und die Möglichkeit, selbst zu gestalten“, sagte Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler in seiner Begrüßung. Er ist als Abteilungsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zuständig für die bayerischen Universitäten und Hochschulen.

 

Daraus folgt: „Bilden kann sich jeder nur selbst“, wie Prof. Dr. Harald Lesch in seinem Eröffnungsvortrag zur Zukunft der Bildung erklärte. Bildung sei ein strukturierter Zusammenhang wertvollen Wissens, sie sei nicht zweckgebunden, sie sei Liebe zur Sache. Bildung ermögliche uns, technischen Fortschritt mit einem ethischen Rahmen zu versehen. „Eine Ausbildung resultiert in Können. Bildung ist Werden und Irren“, sagte Lesch. Und er betonte: „Die Zukunft, das sind vor allem die Studierenden selbst.“

 

Spannende Exponate und angeregte Diskussionen an den Fakultätsständen
Spannende Exponate und angeregte Diskussionen an den Fakultätsständen
Offener Dialog über das Profil der Hochschule

Die Zukunftsschau zeigte, wie Bildung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften jetzt und in Zukunft aussehen kann. Sie brachte nicht nur Studierende und Lehrende aus verschiedenen Fakultäten, sondern auch viele andere Hochschulangehörige und BesucherInnen zusammen. So sei nicht nur der interdisziplinäre Dialog gefördert worden, bemerkte HM-Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock. „Es wurden auch viele Ideen für die Profilbildung der Hochschule München generiert. Den Blickwinkel der Studierenden hierbei mit einzubeziehen, ist uns besonders wichtig.“

 

In einem World Café diskutierten über 100 Studierende aller Fakultäten am Nachmittag gemeinsam über Profil und Leitbild der Hochschule München, über Hochschule und Themen der Zukunft und über die Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten.

 

Organisiert wurde die Zukunftsschau von Prof. Dr. Martina Wegner und Studierenden des Studiengangs „Management Sozialer Innovationen“ an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften.

 

 

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kpf

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