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Engagement für Bildung und Gesellschaft

Beifall aus dem Publikum bei der Auftaktveranstaltung zum Deutschlandstipendium <br>(Foto: Julia Bergmeister)
Beifall aus dem Publikum bei der Auftaktveranstaltung zum Deutschlandstipendium
(Foto: Julia Bergmeister)

[27|11|2014]

Der Auftakt des Deutschlandstipendiums 2014/15 zeichnet Erfolgsgeschichten nach

Das Deutschlandstipendium hat seine positive Entwicklung fortgesetzt und sich fest an der Hochschule München etabliert. 28 Förderpartner unterstützen in diesem Jahr das Programm mit ihrer Co-Finanzierung. Neben Unternehmen, Stiftungen und Vereinen investiert auch eine Reihe von Privatpersonen in die jungen Talente. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglichen sie die Förderung von insgesamt 74 Stipendiatinnen und Stipendiaten.

 

Die große Vielfalt der Stipendiengeber bringt zum Ausdruck, dass hinter der Beteiligung an diesem Bildungsprogramm sehr unterschiedliche Motivationen stehen. Bei der Urkundenübergabe durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Kortstock und Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann an die Förderpartner berichteten diese, dass das Deutschlandstipendium für sie mehr sei als Personalmarketing. Es gehe Ihnen beispielweise um den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie, ebenso wie um gesellschaftliche Verantwortung und einen Beitrag zur Förderung von herausragenden Persönlichkeiten.

 

Mehr als nur finanzielle Förderung

Die Auftaktveranstaltung für das Förderjahr 2014/15 bot darüber hinaus Einblicke in die Perspektiven vieler StipendiatInnen zu ihrem Stipendium. Die schriftlich eingereichten Selbstberichte brachten zum Ausdruck, dass das Deutschlandstipendium für sie bedeutet, Energie ins Studium statt in den Nebenjob investieren zu können. Sie erhalten mehr finanziellen Spielraum, der ihnen ermöglicht, ein Praktikum oder Semester im Ausland zu absolvieren und können spannende Kontakte zu den fördernden Unternehmen und Persönlichkeiten knüpfen.

 

Zudem betonten die StipendiatInnen, dass sie aufgrund ihres Stipendiums weiterhin Zeit für ein Engagement außerhalb des Studiums haben: Von der Arbeit mit geistig Behinderten über ehrenamtliche Tätigkeiten im Sportverein bis hin zu einem Engagement in einem Freiwilligenzentrum.

 

Ausblicke zum Pro-bono-Engagement

Wie sich junge Studierende und Berufstätige für die Gesellschaft einbringen können, beleuchtete der Gastvortrag von Claudia Leißner, Geschäftsführerin der Proboneo gGmbH . Das junge Start-up aus Berlin bringt engagierte Fach- und Führungskräfte mit gemeinnützigen Organisationen zusammen. Ziel der Pro-bono-Zusammenarbeit ist, dass gute Ideen professionelle Unterstützung finden.

 

Wie bedeutend sind schon ein Prozent der Arbeitszeit – also fünf Minuten pro Woche? Würden wir diese Zeit auf ein Jahr hochgerechnet mit ehrenamtlicher Arbeit verbringen, wäre die Welt schon ein ganzes Stück besser, gab Leißner zu bedenken. Sie stellte in ihrem Vortrag daher auch die Synergieeffekte vor, die bei einem sogenannten kompetenzbasierten Engagement entstehen: Die ExpertInnen können neue Erfahrungen sammeln. Sie freuen sich darüber, dass sie einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, indem sie ihr Fachwissen einbringen und etwas bewegen können. Die gemeinnützigen Organisationen wiederum sind genau auf die Kompetenzen der ExpertInnen angewiesen, die ihnen beispielsweise neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen oder eine profiliertere Fundraisingstrategie für ihre Arbeit im Auftrag des Gemeinwohls erarbeiten.

 

Weitere Informationen: hm.edu/deutschlandstipendium

 

jn/ lt

 

 

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