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Zentrales Innovationsmanagement

Fabric-Prozesse bilden die Basis für die technische Unterstützung von Geschäftsprozessen
Fabric-Prozesse bilden die Basis für die technische Unterstützung von Geschäftsprozessen

[18|12|2014]

Forschungsprojekt zur Entwicklung eines Softwaresystems zur Automatisierung von IT-Prozessen in Cloud-Umgebungen

Ein Großteil der heutigen Unternehmen wollen die ihnen zur Verfügung stehenden IT-Ressourcen dazu nutzen, um die betrieblich relevanten Geschäftsprozesse hinsichtlich Effektivität sowie Kosteneffizienz zu unterstützen. Das ergaben Studien der Beratungshäuser McKinsey & Co. sowie Ernst & Young aus dem Jahr 2013.

 

Viele Rechenzentren und IT-Abteilungen setzen daher auf moderne Virtualisierungstechnologien wie beispielsweise Cloud-Computing. Dieses ermöglicht ein hohes Maß an Automatisierung. Dadurch können die eingesetzten Personalressourcen und die Fehlerwahrscheinlichkeit reduziert werden.

 

Zukünftig wird der Bedarf nach IT-Automatisierung durch Cloud-Services und zunehmende Virtualisierung weiter steigen. Insbesondere kann in solchen Umgebungen eine deutlich effizientere Nutzung der vorhandenen Hardware-Ressourcen erreicht werden.

 

Von der Wissenschaft zur Praxis
Ziel des Forschungsprojektes, das an der Hochschule München von Prof. Dr. Rainer Schmidt, Fakultät für Informatik und Mathematik, durchgeführt wird, ist die Entwicklung eines Softwaresystems zur Spezifikation sowie automatisierten Ausführung von Fabric-Prozessen. Solche Prozesse agieren auf Basis von virtuellen IT-Ressourcen (bspw. Speicher, Netzwerk sowie Rechenkapazität), die durch eine sogenannte Fabric verwaltet werden, um Cloud-Services bereitzustellen sowie zu konfigurieren.

Fabric-Prozess Entwurf und Ausführung
Fabric-Prozess Entwurf und Ausführung

 

Der innovative Charakter des Vorhabens besteht in der tiefen Integration einer Configuration-Management-Database sowohl in die Spezifikation als auch in die Ausführungsumgebung. „Durch das Forschungsprojekt möchten wir neu gewonnene wissenschaftliche Kenntnisse in die Praxis transferieren, und zwar konkret durch die Entwicklung eines neuartigen und innovativen Softwareprodukts“, sagt Projektmitarbeiter Florian Bär.

 

Das ZIM-Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Partner der Hochschule München ist die Softwarefirma FNT GmbH. Die Laufzeit des an der Hochschule München durchgeführten Teilprojekts beträgt ein Jahr und ist Teil eines zweijährigen Gesamtprojektes.

 

Florian Bär/mh

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