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Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

Die TeilnehmerInnen des gemeinsamen Projektaustauschs (Foto: Dirk Lewin)
Die TeilnehmerInnen des gemeinsamen Projektaustauschs (Foto: Dirk Lewin)

[19|12|2016]

OTH mind und OHO tauschen sich über Ziele und Herausforderungen aus

Im Dezember besuchten MitarbeiterInnen des Projektes OTH mind aus Regensburg und Amberg-Weiden das Projektteam der Offenen Hochschule Oberbayern (OHO) an der Hochschule München. Ziel war es, mehr von den jeweiligen Zielsetzungen, Herausforderungen und Erfolgen zu erfahren. Beide Projekte werden im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen gefördert und haben das Ziel, bedarfsorientierte Studienangebote für nicht-traditionelle Studierende zu entwickeln, z. B. für Menschen ohne Abitur oder Personen mit Familienpflichten. Kennzeichen dieser Angebote sind u. a. eine stärkere Verzahnung von Theorie und Praxis sowie ein höheres Maß an zeitlicher, räumlicher und inhaltlicher Flexibilität.

 

Die Projekte

Das 2014 gestartete OTH mind-Projekt (modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit) ist ebenso wie das Projekt Offene Hochschule Oberbayern ein Verbundprojekt. Projektpartner sind die OTH Regensburg und Amberg-Weiden. Ziel beider Hochschulen ist es, ein regional angelegtes Maßnahmenkonzept für lebenslanges Lernen zu entwickeln, das vor allem die Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung erleichtert. Dazu arbeitet das Projekt eng mit Behörden, Verbänden und Unternehmen in der Region zusammen.

 

Das Projekt Offene Hochschule Oberbayern , ein Verbundprojekt der Hochschule München und der Technischen Hochschule Ingolstadt , arbeitet bereits seit 2011 an ähnlichen Fragestellungen. Stand in der ersten Projektphase (2011-2015) die Schaffung innovativer berufsbegleitender Studienangebote im Vordergrund, liegt der Fokus in der zweiten Projektphase (2015-2017) hauptsächlich auf der Entwicklung und Implementierung von Prozessen und somit auf den Bedarfen der Hochschule, um die in der ersten Projektphase entwickelten und implementierten Angebote langfristig anbieten und effizient verwalten zu können.

 

Das Treffen

Die Teammitglieder der beiden Projekte tauschten sich u. a. über die Projektstrukturen und -ziele aus. Zunächst wurde das Thema Anrechnung diskutiert und erläutert, welche Möglichkeiten der IT-Unterstützung in den verschiedenen Phasen der Kompetenzanrechnung im OHO-Projekt derzeit bestehen bzw. in der verbleibenden Projektlaufzeit erarbeitet werden sollen. Das Projekt OTH mind berichtete von ihrem Vorhaben, Anschlussmöglichkeiten für StudienabbrecherInnen in der beruflichen Bildung zu generieren. Hier konnte auf die Erfahrungen des Projektes „PrevDrop“ von Erasmus+ und EU hingewiesen werden, das in diesem Themengebiet bereits aktiv ist.

 

Darüber hinaus fand ein intensiver Austausch zwischen beiden Projekten über die Möglichkeiten der Entwicklung und Implementierung von Zertifikatsangeboten sowie über die Identifikation von Qualitätsindikatoren für und die Qualitätssicherung in berufsbegleitenden Studienangeboten statt. Insbesondere zu diesen Themen werden sich die Projektteams in Zukunft kontinuierlich austauschen. So können die Erfahrungen aus den Projekten auch andere bayerische Hochschulen unterstützen, rechtssichere und nachfrageorientierte Zertifikatsangebote strukturiert zu entwickeln.

 

Fazit

Beim Treffen der beiden Projektteams wurde deutlich, dass der projektübergreifende Austausch insbesondere bei der Suche nach möglichen Lösungsansätzen für (rechtliche) Herausforderungen sehr wertvoll ist, und die Projekte von den Erfahrungen des jeweils anderen Teams profitieren können.

 

 

Nina Reinhardt-Meinzer

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