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HM-Forschungsprojekt schafft Verständigungsbrücken für Demenzerkrankte

Ältere Menschen im Zentrum der Gesellschaft: Der demografische Wandel erfordert Maßnahmen in der Pflege und dem Umgang mit Altersdemenz (Foto: Markus Green)
Ältere Menschen im Zentrum der Gesellschaft: Der demografische Wandel erfordert Maßnahmen in der Pflege und dem Umgang mit Altersdemenz (Foto: Markus Green)

[17|07|2018]

Wie Memorys und Videos zur Kommunikation mit Betroffenen beitragen

 

Als Folge einer Demenz treten nach und nach Einbußen geistiger, emotionaler und sozialer Fähigkeiten auf. Betroffen sind davon häufig ältere Menschen, deren Fähigkeit sich ihrer Umwelt verständlich mitzuteilen aufgrund der Erkrankung nachhaltig zurückgeht. Herkömmliche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten zwischen Betroffenen, deren Angehörigen und dem Pflegepersonal scheitern häufig, weil es an Hilfen für eine passgenaue Kommunikation fehlt. Daraus resultieren gravierende Belastungen und oftmals gefährliche Überforderungen für alle Beteiligten.

 

Kommunikation IT-basiert verbessern

Um die Kommunikation und das soziale Miteinander zwischen Demenzerkrankten und ihren Angehörigen zu verbessern, entwickelt das „DA:Bei“ verschiedene IT-basierte Module. Digitale Spiele wie Memory oder generationsbezogene Videoclips kommen bei der Interaktion mit Demenzerkrankten zum Einsatz. Ziel des Projektes sind bis 2019 insgesamt vier Arbeitspakete, mit denen sich die Kommunikationssysteme in diesem Bereich optimieren lassen.

 

Das von Prof. Dr. Stefan Pohlmann geleitete Projekt ist unter der Mitarbeit von Dr. Christian Leopold an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften angesiedelt. Es wird im Rahmen der Bayerischen Demenzstrategie vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

 

 

Valerie Stärk

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