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Gewebedruck, digitale Prüfungen und E-Bikes

Ministerialdirigent Christian Schoppik (vorne rechts) und Ministerialrat Uwe Rappenglitz überzeugten sich bei ihrem Besuch von der Vielfalt der HM (Foto: Julia Bergmeister)
Ministerialdirigent Christian Schoppik (vorne rechts) und Ministerialrat Uwe Rappenglitz überzeugten sich bei ihrem Besuch von der Vielfalt der HM (Foto: Julia Bergmeister)

[26|07|2018]

Besuch aus dem Wissenschaftsministerium: Die HM präsentierte ihre Vielfalt in Forschung, Lehre, Wirtschaft

 

Kurz vor der Sommerpause besuchten Ministerialdirigent Christian Schoppik und Ministerialrat Uwe Rappenglitz aus dem Bayerischen Wissenschaftsministerium die Hochschule München. Neben vielen Hochschulthemen, die im Gespräch mit der Hochschulleitung angesprochen wurden, erhielten sie Einblick in die Vielfalt an der HM. Erste Station auf ihrem Rundgang war der Forschungsschwerpunkt CANTER .

 

Gewebe aus dem 3D-Drucker

Tissue Engineering (TE) beschäftigt sich mit dem Aufbau von funktionellem Gewebe im Labor. Dieses Gewebe ist vielseitig einsetzbar: als Implantat, zur Unterstützung der Geweberegeneration und als Testsystem für toxische Substanzen oder Wirkstoffe in der Pharma- oder Kosmetikindustrie. Da die Gewebeherstellung sehr komplex ist und das Wissen vieler Fachbereiche erfordert, forschen MitarbeiterInnen aus den Disziplinen Ingenieurwissenschaften, Medizin und Naturwissenschaften gemeinsam. Das CANTER (Centrum für Angewandtes Tissue Engineering und Regenerative Medizin) ist ein Zusammenschluss der Hochschule München und der Kliniken der LMU und der TU München.

 

Prof. Dr. Georg Braun von der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik zeigte, welche Funktionen das Prüfungsprogramm EXaHM besitzt (Foto: Julia Bergmeister)
Prof. Dr. Georg Braun von der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik zeigte, welche Funktionen das Prüfungsprogramm EXaHM besitzt (Foto: Julia Bergmeister)

EXaHM – Digitale Prüfungen

Als zweite Station wurde das Team "Digitale Prüfungen" besucht, das innerhalb des Projekts "ZUG - Für die Zukunft gerüstet" rechtssichere, digitale Prüfungen konzipiert. Vorgestellt wurde das an der Hochschule München von Prof. Dr. Georg Braun entwickelte Programm EXaHM (Examination at Hochschule München). Über eine abgesicherte Desktopumgebung können nur die für die Prüfung zugelassene Programme und Tools gestartet werden. So wird gewährleistet, dass während der Prüfung kompetenzorientiert allein prüfungsrelevante Programme wie z. B. MATLAB, Visual Studio oder Excel eingesetzt werden. Studierende sind auf diese Weise auf die Anforderungen einer digitalen Arbeitswelt vorbereitet. Die Anwendung EXaHM geht weit über klassische Multiple -Choice-Anwendungen für Prüfungen hinaus und dürfte derzeit international wegweisend sein.

 

Besuch beim Start-up-Team Ridetronic: HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner mit den Gründern Thomas Janowski und Paul Klarhöfer (v.l.n.r.) (Foto: Julia Bergmeister)
Besuch beim Start-up-Team Ridetronic: HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner mit den Gründern Thomas Janowski und Paul Klarhöfer (v.l.n.r.) (Foto: Julia Bergmeister)

Pioniernetz und Ridetronic – Start-ups der HM

Im sogenannten Inkubator der Hochschule und des SCE , in dem derzeit rund 20 Gründerteams arbeiten, wurden zwei davon besucht. Das Team Pioniernetz ermöglicht eine private Kopplung im Stromnetz, die überschüssig erzeugte Solarenergie mit anderen Nachbarschaftshaushalten teilt. Da der Austausch der Energie nicht über das öffentliche Stromnetz erfolgt, sondern über eine private Leitung, entfallen Kosten wie etwa Netznutzungsentgelte. ErzeugerInnen können somit einen höheren Erlös als die gesetzliche Einspeisevergütung erzielen und Belieferte ohne eigene Erzeugungsanlage erhalten echte erneuerbare Energie zu einem geringeren Preis als über gängige Energieversorger.

 

Bei Ridetronic dreht sich alles um das Thema Mobilität: Das Team hat ein E-Bike mit innovativem TronicDrive-Antrieb konzipiert. Jener kombiniert die Vorteile eines Pedelecs mit dem klassischen Fahrgefühl und Design eines herkömmlichen Fahrrads. Optimal integriert, befinden sich Akku und Antrieb in den Radnaben. Mit knapp 13 Kilogramm wiegt das E-Bike nur halb so viel wie ein konventionelles Elektrofahrrad. Durch eine App lässt sich die Motorunterstützung stufenlos variieren, der Fahrradakku lässt sich zudem als mobile Energiequelle nutzen.

 

 

Christina Kaufmann

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