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Das Ingenieurstudium der Zukunft

Prof. Dr. Dieter Spath (Präsident acatech), Prof. Dr. Klaus Kreulich (Vizepräsident Hochschule München), Ralph Appel (Direktor des VDI), Thomas Kerstan (Herausgeber ZEIT Campus), Dr. Kurt Bettenhausen (Senior Vice President Siemens Corporate Technology US) und Gabriele Riedmann de Trinidad (Gründerin platform3l GmbH und Vorsitzende des Hochschulrats der Hochschule Ruhr-West) (Foto: Peter Himsel)
Prof. Dr. Dieter Spath (Präsident acatech), Prof. Dr. Klaus Kreulich (Vizepräsident Hochschule München), Ralph Appel (Direktor des VDI), Thomas Kerstan (Herausgeber ZEIT Campus), Dr. Kurt Bettenhausen (Senior Vice President Siemens Corporate Technology US) und Gabriele Riedmann de Trinidad (Gründerin platform3l GmbH und Vorsitzende des Hochschulrats der Hochschule Ruhr-West) (Foto: Peter Himsel)

[12|10|2018]

Parlamentarischer Abend zum Thema "Smart Germany – Ingenieurausbildung für die digitale Transformation"

 

Im Rahmen der Themenwoche "Shaping of the Digital Turn“" des "Hochschulforums Digitalisierung" (HFD) fand Ende September ein Parlamentarischer Abend mit Podiumsdiskussion statt. Dort debattierte HM-Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Kreulich mit Dr. Kurt Bettenhausen, Senior Vice President der Siemens Corporate Technology US, Thomas Kerstan, Herausgeber von Zeit Campus, und Gabriele Riedmann de Trinidad, Gründerin und Vorsitzende des Hochschulrats der Hochschule Ruhr-West.

 

Die gesprächsbestimmende Frage war, welche Kompetenzen Absolvierende technischer Studiengänge im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung mitbringen müssen. In einer Bestandsaufnahme lobten die Teilnehmenden die klassischen fachspezifischen Studieninhalte in den IngenieurInnenfächern. "Um das Nichtfachliche und Digitale mache ich mir allerdings Sorgen", konstatierte Klaus Kreulich. Er plädiert für die verstärkte Vermittlung neuer Kompetenzen wie Digital Literacy und Data Sciences. Auch Interdisziplinarität hält er für notwendig: "Digitale Optionen wie intelligente Maschinen erfordern, das Neue in Kooperation mit anderen Disziplinen zu kreieren, etwa mit Psychologen, Juristen und Designern." Dem Thema digitale Lehre steht er offen gegenüber: Onlinelehre und digitale Medien seien hervorragende Erweiterungen für neue Lernszenarien, mit denen individueller und flexibler studiert werden könne. Allerdings verwies er auch auf Studien, die belegen, "dass die Persönlichkeit des Dozenten das wichtigste Kriterium für den Lernerfolg ist."

 

Grundlage der Debatte ist ein vom "Verein Deutscher Ingenieure" herausgegebenes und von Kreulich mitverfasstes Diskussionspapier mit dem Titel "Ingenieurausbildung für die Digitale Transformation" . Dort werden Impulse für die Weiterentwicklung von Curricula in einer digitalen Welt aufgezeigt.

 

Die Diskussion kann auf YouTube angesehen werden.

 

 

Matthias Schneider

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