Navigation

 
 

News

Kleine Campus-Stadt, große Erfahrung

Ein
Ein "Hokie" auf Zeit: Sarah Hofmann genießt ihren Aufenthalt an der Virginia Tech (Foto: Sarah Hofmann)

[24|10|2018]

Während ihres Fulbright-Stipendiums an der Virginia Tech lernte Sarah Hofmann viel über die USA

 

"Ein Campus wie eine kleine Stadt", so beschreibt Sarah Hofmann das Universitätsgelände der Virginia Polytech Institute and State University, kurz Virginia Tech. "Dort gibt es alles: Wohnheim, Mensa, Sportstätten und sogar eine eigene Polizei. Es ist so weitläufig, dass man teilweise Busse nehmen muss, um von A nach B zu kommen." Die Studentin der Druck- und Medientechnik an der Hochschule München erlebte den Campus in den USA drei Wochen lang als Fulbright-Stipendiatin im Rahmen eines Summer Instituts.

 

Ein Truthahn als Maskottchen

Nicht nur der Campus, auch die amerikanischen Studierenden unterscheiden sich stark von den deutschen. Das fängt an bei der Verbundenheit zur Hochschule: "Jeder identifiziert sich mit seiner Uni. Alle laufen im Virginia-Tech-Shirt herum und es gibt sogar ein eigenes Maskottchen: Einen weinroten Truthahn namens "Hokie". So bezeichnen sich auch die Studierenden der Virginia Tech selbst. Der Moment, als ein Passant Hofmann wegen ihres Shirts mit "Wow – du bist ein Hokie!" ansprach, war für sie ein ganz besonderer. "Ein Teil des Ganzen zu sein, machte mich wahnsinnig stolz."

 

Essenskultur auf Amerikanisch

Übergabe des Fulbright-Zertifikats durch David Clubb (Dekan des „Student Office“) (Foto: Sarah Hofmann)
Übergabe des Fulbright-Zertifikats durch David Clubb (Dekan des „Student Office“) (Foto: Sarah Hofmann)
Neben Hofmann studierten 23 weitere StipendiatInnen aus Deutschland an der Universität. Gemeinsam arbeiteten sie an verschiedenen Studienprojekten und verbrachten ihre Freizeit in den umliegenden Städten und beim Wandern in der Natur. Dabei lernte die Münchnerin die amerikanische Kultur kennen. Vor allem ein Klischee bestätigte sich: Ernährung. "Die Einheimischen essen tatsächlich oft Burger,French Fries und andere ungesunde Sachen. In der Mensa gibt es alles: Mac and Cheese, Pizza, Wraps, Donuts, Burger, fünf verschiedene Sorten Cola, aber nur einen Zapfhahn für Wasser."

 

Wiederholung erwünscht

Am Ende ihres Aufenthalts hat sich für Hofmann nicht nur das Bild des Essverhalten in den USA bewahrheitet, sondern auch das der Universitäten: "Studieren in den Vereinigten Staaten ist toll! Die Unis bieten wahnsinnig viel und vor allem der interdisziplinäre Ansatz hat mich überzeugt. Ich würde mich sehr freuen, irgendwann noch einmal länger dorthin zu gehen."

 

Alle Geschichten und Bilder zu Sarah Hofmanns USA-Aufenthalt hat sie auf ihrem Blog veröffentlich, der unter diesem Link erreichbar ist.

 

Über das Fulbright-Stipendium:

Das Fulbright-Stipendium wird zweimal pro Jahr an Bachelor-Studierende deutscher Fachhochschulen vergeben. BewerberInnen müssen dafür bestimmte Kriterien erfüllen wie besondere akademische Leistungen, gute Englischkenntnisse und ein hohes Interesse an den USA. Studierende, die das Stipendium bekommen, nehmen drei Wochen lang an Summer Institutes wechselnder Hochschulen teil, in diesem Jahr an der Virginia Polytech Institute and State University und am Washington & Jefferson College.

 

Für Interessierte:

Die Bewerbung für das erste Fulbright-Stipendium 2019 läuft noch bis November und ist unter diesem Link zu finden.

 

 

Lea Knobloch

NEWSARCHIV

Berichte und Informationen rund um die Hochschule München

Veranstaltungen

Vorträge, Tagungen, Events an der Hochschule München