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Fragen der Ethik

V.l.n.r.: Prof. Dr. Herbert Plischke, Prof. Dr. Markus Witzmann, Prof. Dr. Frank Palme, Prof. Dr. Christiane Vollmershausen, Prof. Dr.. Peter Buttner, Gabriela Strack (Firma Rehm Datenschutz), Prof. Dr. Alf Zugenmaier , Prof. Dr. Christine Boldt, Vizepräsidentin Prof. Dr. Sonja Munz (Foto: Johanna Weber)
V.l.n.r.: Prof. Dr. Herbert Plischke, Prof. Dr. Markus Witzmann, Prof. Dr. Frank Palme, Prof. Dr. Christiane Vollmershausen, Prof. Dr.. Peter Buttner, Gabriela Strack (Firma Rehm Datenschutz), Prof. Dr. Alf Zugenmaier , Prof. Dr. Christine Boldt, Vizepräsidentin Prof. Dr. Sonja Munz (Foto: Johanna Weber)

[21|11|2018]

Ethik-Kommission gibt Einschätzungen zu ethischen und gesellschaftlichen Aspekten bei Forschungsvorhaben

 

In diesem Wintersemester richtet die Hochschule München eine hauseigene Ethikkommission ein. WissenschaftlerInnen können diese in Zukunft beratend heranziehen, wenn im Rahmen von Forschungsvorhaben ethische Fragestellungen aufkommen.

 

Mit der Einrichtung der Kommission greift die Hochschule München die aktuelle Entwicklung auf, dass im Rahmen der Antragstellung bei öffentlichen Zuwendungsgebern und der Einreichung von Manuskripten in qualitätsgesicherten Journalen zunehmend Stellungnahmen von Ethikkommissionen gefordert werden.

 

In der Senatssitzung im Juli 2018 wurde ein Gremium, bestehend aus acht Professorinnen und Professoren und dem Datenschutzbeauftragten, bestellt. Als Vorsitzender in zweijähriger Amtslaufzeit, die mit dem Wintersemester 2018/19 beginnt, wurde Prof. Dr. Stefan Pohlmann gewählt, seine StellvertreterIn sind Prof. Dr. Christiane Vollmershausen und Prof. Dr. Frank Palme. Die übrigen Mitglieder der interdisziplinären Kommission sind Prof. Dr. Herbert Plischke, Prof. Dr. Peter Buttner, Prof. Dr. Christine Boldt, Prof. Dr. Markus Witzmann und Prof. Dr. Alf Zugenmaier sowie der Datenschutzbeauftragte der HM.

 

Die Verantwortung für das ethisch korrekte Forschen und Handeln bleibt dennoch bei den WissenschaftlerInnen und die Ethik-Kommission wird ausschließlich auf Antrag tätig. Eine Sensibilisierung für ethisch relevante Fragestellungen soll mithilfe eines Fragebogens „Ethik Self-Assessment“ erfolgen, den jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin eigenverantwortlich durchführen kann.

 

Bei der Begutachtung der Anträge orientiert sich die Kommission an forschungsethischen Kodizes internationaler und nationaler Fachverbände wie zum Beispiel dem Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie oder der Deklaration von Helsinki des Weltärztebundes.

 

Termine der Sitzungen sowie Verfahrensweisen gibt die Ethikkommission demnächst auf der Internetseite unter diesem Link bekannt.

 

 

Cathrin Cailliau

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