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"Best Paper Award" für zwei HM-ProfessorInnen

Prof. Alberto Cardoso (Universidade do Porto), Prof. Dr. Veronika Thurner (HM), Prof. Dr. Axel Böttcher (HM), Teresa Restivo (Universidade do Porto) und Prof. José Marques (Universidade do Porto) (Foto: ICL)
Prof. Alberto Cardoso (Universidade do Porto), Prof. Dr. Veronika Thurner (HM), Prof. Dr. Axel Böttcher (HM), Teresa Restivo (Universidade do Porto) und Prof. José Marques (Universidade do Porto) (Foto: ICL)

[30|11|2018]

Auszeichnung für wissenschaftliche Publikation über die Formulierung von Lernzielen

 

Prof. Dr. Veronika Thurner und Prof. Dr. Axel Böttcher erhielten bei der „International Conference on Interactive Collaborative Learning“ (ICL) in Kos, Griechenland, den „Best Paper Award“ in der Kategorie "Talking about Teaching" für ihre dort präsentierte Forschungsarbeit. In dieser stellen sie eine von ihnen entwickelte Systematik zur Formulierung von kompetenzorientierten, praxisrelevanten Lernzielen für die Lehre im Software Engineering vor.

 

Ziel und Inhalt der Forschungsarbeit

Die Definition der Lernziele folgt dabei der von Bloom im Jahr 1956 entwickelten und von Anderson und Krathwohl 2001 überarbeiteten Lernzieltaxonomie. Diese Taxonomie unterscheidet sechs Kompetenzstufen: Erinnern, Verstehen, Anwenden, Analysieren, Evaluieren und Kreieren.

 

In ihrer Arbeit formulieren Böttcher und Thurner zuerst generische Lernziele für Programmierkonzepte und Softwareentwicklung. Danach werden diese anhand der fachlichen Inhalte Kontrollstrukturen, Testen, Debugging und Software-Qualitätskriterien konkretisiert. Anschließend werden auch für die zentralen Schlüsselkompetenzen abstraktes Denken, Kritikfähigkeit und Selbstreflexion konkrete Lernziele definiert, auf jeder der oben genannten Taxonomie-Stufen.

 

Der entscheidende Punkt für die Anwendbarkeit dieser Lernzieldefinitionen in der Lehre ist dabei, die Lernziele so zu formulieren, dass sie ein von außen beobachtbares Verhalten definieren. Auf dieser Grundlage lassen sich Lernziele, Lehr-Lern-Methoden und Prüfung im Sinne des Constructive Alignment aufeinander abstimmen.

 

Bestätigung für Forschungsrichtung

Thurner und Böttcher von der Fakultät für Informatik und Mathematik freuen sich über die Auszeichnung sehr, denn sie erhöht die Sichtbarkeit der Didaktik-Forschung an der Hochschule München: „Außerdem bestätigt es uns, unsere Forschungsarbeiten im Bereich Hochschuldidaktik und innovative Lehrkonzepte weiterzuführen“, so die beiden.

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