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Dinner for all

Projektleiterin Prof. Suzan Cigirac erläutert den Anwesenden den Ablauf des Dinners über eine als Notizblock genutzte Tischunterlage (Foto: Andreas Hantschke)
Projektleiterin Prof. Suzan Cigirac erläutert den Anwesenden den Ablauf des Dinners über eine als Notizblock genutzte Tischunterlage (Foto: Andreas Hantschke)

[17|12|2018]

Feierlicher Abschluss des Projekts Teil:Zeit:Büro im Ruffinihaus

 

„Kreativität ist wie das Getränk Kombucha – damit aus guten Zutaten ein stimmiges Ganzes werden kann, sind die richtigen räumlichen Rahmenbedingungen nötig.“ Diesen Vergleich zog Michael Bischoff vom Institut für Glücksfindung/MUCCA bei einem veganen Dinner mit selbstgebrautem Kombucha. Zu diesem hatten das Kompetenzteam Kultur-und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München sowie die HM-Professorin Suzan Cigirac und Michael Bischoff vom Teil:Zeit:Büro eingeladen, um den erfolgreichen Abschluss des Projekts zu feiern. Gekommen waren über 40 Beteiligte und UnterstützerInnen des Gesamtprojekts Ruffinihaus – aus so unterschiedlichen Bereichen wie Kreativwirtschaft, Politik und Verwaltung.

 

Auch das Leitungsteam des ZUG-Projekts, aus dessen Mitteln das Teil:Zeit:Büro mitfinanziert wurde, war dabei. „Zeit teilen stand im Zentrum des Ruffinihauses. Und um Zeit und Gespräche teilen ging es auch beim gemeinsamen, experimentellen Dinner“, erläuterte Dr. Regina Schwab, Projektleiterin des ZUG-Projektes.

 

Rein in die Praxis

Cigirac und Bischoff initiierten die Ideen für das Teilprojekt und setzten sie gemeinsam mit Studierenden der Fakultät für Design der Hochschule München um. Ort dafür war das denkmalgeschützte Ruffinihaus mitten in der Fußgängerzone, das die Stadt München der lokalen Kreativwirtschaft ein halbes Jahr zur Verfügung gestellt hatte.

 

„Das Anliegen des Teil:Zeit:Büros ist gewesen, durch Design neue partizipative Schaffensprozesse zu initiieren – das Motto: Begegnung gestalten, Austausch fördern, Kreativität provozieren. Mit unserer Zwischennutzung wollten wir erreichen, dass die Studierenden raus aus der Hochschule rein in die Gesellschaft, in den konkreten Praxisbezug und in die Erfahrung direkter Resonanz auf ihre eigenen Arbeiten kommen. Ziel ist, durch Reflexion der einzelnen Designkonzepte und Interaktionen mit anderen, Erkenntnisse zu gewinnen, um diese gleich wieder in die nächste Aktion einfließen zu lassen“, erklärte Suzan Cigirac, Professorin des Teil:Zeit:Büros.

 

Austausch auf Tischdecken

Auch das Format des Dinners nutzten die VeranstalterInnen, um die Idee der temporären Nutzung weiterzuentwickeln. Anhand von Fragen und Stichpunkten, die sie auf die Tischdecken geschrieben hatten, tauschten die Gäste mit zufällig zusammengestellten GesprächspartnerInnen ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Meinungen und Zukunftsvisionen zum Projekt Ruffinihaus aus und hielten diese schriftlich fest.

 

Zum Abschluss wurde das Magazin des Teil:Zeit:Büros vorgestellt. Inhalt und Gestaltung gehörten mit zu den Aufgaben der Studierenden, die so, mit Unterstützung von Prof. Cigirac, eine umfassende Dokumentation des Projekts der Hochschule München geschaffen haben. Informationen zum Teil:Zeit:Büro, zum Ruffinihaus, seiner Zwischennutzung und allen Beteiligten finden Interessierte unter diesem Link.

 

 

Aike van Douwe

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