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Mit guten Ideen die Gesellschaft verbessern

Wie man einen positiven gesellschaftlichen Einfluss ausübt, erfuhren die HM-TalentE³ auf ihrem Seminar (Foto: Hochschule München)
Wie man einen positiven gesellschaftlichen Einfluss ausübt, erfuhren die HM-TalentE³ auf ihrem Seminar (Foto: Hochschule München)

[10|01|2019]

HM-TalentE³ besuchten Seminar zu Social Entrepreneurship

 

Sich selbst verwirklichen und dabei einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft ausüben – für viele sind dies Motivatoren, um ein Unternehmen zu gründen. Wie man die passende Idee für ein Start-up findet, es gründet und damit gleichzeitig die Gesellschaft verbessern kann, erfuhren die 17 StipendiatInnen des HM-Begabtenförderungsprogramms namens TalentE³ im kompakten Zertifikatsprogramm „Gesellschaftliche Innovationen“ (kurz ZGI:kompakt) der Münchner Social Entrepreneurship Akademie (SEA).

 

Was macht ein soziales Unternehmen aus?

Als Einstieg in den Workshop überlegten und diskutierten die Teilnehmenden, was ein Sozialunternehmen überhaupt ausmacht. Ihr Ergebnis: Eine genaue Definition vorzunehmen ist äußerst schwierig. In jedem Fall aber liegt der Schwerpunkt nicht auf Gewinnmaximierung, sondern auf dem gesellschaftlichen Mehrwert, den das Unternehmen schafft.

 

Durch interaktive Spiele übten die StipendiatInnen, selbst ein Social Start-up zu gründen. In einem zeichneten sie sich selbst als Superheldin oder Superheld. Das Gedankenexperiment half, die eigenen Stärken zu identifizieren. Im nächsten Schritt tüftelten die Teilnehmenden aus, wie sie diese unternehmerisch einsetzen können.

 

Die beiden Gründerinnen von „heyhey-mats“ haben geschafft, wovon viele Träumen: Ein eigenes Social Start-up ins Leben rufen (Foto: Hochschule München)
Die beiden Gründerinnen von „heyhey-mats“ haben geschafft, wovon viele Träumen: Ein eigenes Social Start-up ins Leben rufen (Foto: Hochschule München)

Soziale Start-ups kennenlernen

Am zweiten Tag lernte die TalentE³-Gruppe verschiedene soziale Start-ups kennen. Unter anderem „heyhey-mats“, das zwei junge Frauen im Rahmen ihres Auslandsmasters in Schweden gegründet hatten. „heyhey-mats“ produziert ökologisch nachhaltige Yogamatten, die – anstelle von begrenzt natürlichen Ressourcen – aus Schaumstoffresten hergestellt werden und außerdem recyclebar sind.

Auch über das bei Start-ups beliebte Businessmodell „Canvas“ erfuhren die Teilnehmenden mehr. Mit diesem lässt sich ein Geschäftsmodell herunterbrechen und eine Start-up-Idee visualisieren. Die HM-Angehörigen probierten es direkt aus: Gemeinsam mit dem Team von „heyhey-mats“ skizzierten sie deren Businessmodell nach.

 

Das eigene soziale Start-up

Eine Idee finden für das eigene soziale Start-up – das war die Aufgabe des letzten Tages. Dafür lernten die HM-Studierenden verschiedene Ideenfindungsmöglichkeiten kennen: „Das Problem umdrehen“ oder die „635-Methode“ waren zwei davon. Wie man das fertige Konzept schließlich vor InvestorInnen pitcht, erfuhren sie im Anschluss.

 

Aus allen Ideen, die die TalentE³-Gruppe im Laufe des Workshops gesammelt hatte, wählten die Teilnehmenden am Ende die zwei aussichtsreichsten und vielversprechendsten aus: Zum einen das Konzept, ältere Menschen als Betreuungspersonen in Kindergärten einzusetzen. Auf diese Weise hätte man mehr Personal und die Menschen im Rentenalter eine sinnvolle Beschäftigung.

 

Fast so wichtig wie die Idee fürs Start-up ist der perfekte Pitch. Wie der gelingt, erfuhren die StipendiatInnen im Rahmen des Seminars und übten gleich vor Publikum (Foto: Hochschule München)
Fast so wichtig wie die Idee fürs Start-up ist der perfekte Pitch. Wie der gelingt, erfuhren die StipendiatInnen im Rahmen des Seminars und übten gleich vor Publikum (Foto: Hochschule München)

Der zweite Sieger-Vorschlag war eine App, die Personen aus verschiedenen Kulturen zusammenbringen soll. Familien oder Paare kochen ein Gericht aus einer unbekannten Region für Menschen, die aus dieser stammen. So beschäftigen sich die KöchInnen mit der fremden Kultur, während sie als Dienstleistung Lebensmittelbestellung, Rezepte und Kniggelisten geliefert bekommen.

 

Beide Sieger-Teams nehmen voraussichtlich im nächsten Jahr an der Messe für soziale Start-ups in München 2019 teil. Mal sehen, was aus ihren Ideen wird…

 

 

Maximilian Straßer

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