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Etwa einmal ein Meter breit ist die zweite Version des Haushaltsroboters der HM (Foto: Lea Knobloch)
Etwa einmal ein Meter breit ist die zweite Version des Haushaltsroboters der HM (Foto: Lea Knobloch)

[21|01|2019]

Studierende der HM entwickeln Haushaltsroboter

 

Staubsaugroboter, die im Haushalt unterstützen, sind beliebt: Fast 10 Millionen Stück wurden 2018 weltweit verkauft (Quelle: Statista). Studierende der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik entwickeln seit 2017 ihren eigenen. Über sechs Semester läuft das Projekt des Masterstudiengangs „Mechatronik / Feinwerktechnik“ unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Leibl und Prof. Dr. Albert Seemüller.

 

Weiter entwickelter Prototyp

Auf der Abschlusspräsentation des aktuellen Wintersemesters präsentierten die ProjektteilnehmerInnen ihre theoretischen Fortschritte vor den SponsorInnen und weiteren Interessierten. Am Schluss zeigte der Prototyp des Haushaltsroboters, was er heute – auf der zweiten von drei Reifestufen – kann: Er ist fernsteuerbar über einen Controller und bewegt sich in alle Richtungen fort. An den Ecken angebrachte Ultraschallsensoren verhindern, dass der Roboter gegen Hindernisse prallt. Außerdem entwickelten die Studierenden unter anderem ein neues Verkabelungssystem, eine Füllstandanzeige sowie Pläne für die Datenkommunikation zwischen den Teilsystemen.

 

Besonderheit: Greifarm

Ein besonderes Feature soll der HM-Prototyp in spätestens einem Jahr beherrschen: Das Greifen und Einsammeln von Gegenständen unterschiedlichster Haptik. Dafür konstruierten die ProjektteilnehmerInnen einen Greifarm, der dank Hall-Sensor runde oder eckige Objekte fasst und bewegt. Dieser soll bis Projektabschluss in einem Jahr an den Roboter montiert werden. Dann wird der Haushaltshelfer außerdem natürlich saugen können – und sogar Brände melden sowie eine Einbruchswarnfunktion besitzen.

 

 

Lea Knobloch

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