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Leidenschaft für den Motorsport

Die beiden aktuellen Fahrzeuge des municHMotorsport-Teams (Foto: Johanna Weber)
Die beiden aktuellen Fahrzeuge des municHMotorsport-Teams (Foto: Johanna Weber)

[10|05|2019]

Das municHMotorsport-Team präsentierte ihre Fahrzeuge für die aktuelle Wettbewerbssaison der Formula Student

 

Über die „Showtreppe“ betraten die beiden ModeratorInnen Daniela Walter und Maximilian Gulder, beide im Vorstand von municHMotorsport, die Bühne im R-Bau der Hochschule und begrüßen die Gäste zur diesjährigen Präsentation ihrer Fahrzeuge für die Formula Student.

 

Leidenschaft und Team

Wie muss das Fahrzeug beschaffen sein und was ist das Wichtigste bei der gemeinsamen Arbeit? Um diese Fragen drehte sich die Einführung von Maximilian Gulder zum Konstruktionswettbewerb, an dem municHMotorsport seit 2006 teilnimmt. Der Wettbewerb umfasst eine lange Liste an Anforderungen an die Fahrzeuge und startet mit der technischen Abnahme, danach folgen Aufgaben wie z. B. die Präsentation des Businessplans. An diese sogenannten statischen Disziplinen folgen die dynamischen etwa der Beschleunigungstest. Erfolg haben nach Gulder nur Teams, die außerordentlichen Einsatz zeigen.

 

Das Publikum wartet gespannt auf die Enthüllung der diesjährigen Fahrzeuge (Foto: Johanna Weber)
Das Publikum wartet gespannt auf die Enthüllung der diesjährigen Fahrzeuge (Foto: Johanna Weber)

Am Wettbewerb teilzunehmen bringt die HM ins Rampenlicht

Prof. Dr. Michael Kortstock, ehemaliger Präsident der HM und einer der betreuenden Professoren, sagt über seine gemeinsame Arbeit mit dem Motorsport-Team: Ihn begeistere vor allem, dass „Studierende über Fakultätsgrenzen hinweg teamorientiert zusammenarbeiten, Begeisterung mitbringen und sich einsetzen.“ Das fördere unternehmerisches Denken und Führungsqualitäten – in der Wirtschaft geschätzte Qualifikationen, sagt Kortstock.

 

Stefan Blum, Projektmanager für Artificial Intelligence und Leiter des Innovationslabors Machine Learning bei der Iterate GmbH, berichtete an diesem Abend aus Sicht der SponsorInnen über das Projekt und die technischen Entwicklungen mit dem Team für das autonome Fahrzeug.

 

Zwei Fahrzeuge weiterentwickelt

Vor der Enthüllung erklärten die Teamkapitäne für die drei Disziplinen „Driverless Car“, „Elektromotor“ und „Verbrennungsmotor“ die Neuerungen an den jeweiligen Fahrzeugen. Das gesamte municHMotorsport-Team hatte sich zu Beginn der Saison entschlossen, in diesem Jahr nur zwei Fahrzeuge weiterzuentwickeln. Daher präsentierte der Kapitän für das Team „Elektromotor“, Alexander Wegener, die erst bis 2020 geplanten Entwicklungen für das Elektroauto. Das Team arbeite derzeit an der Effizienz des Antriebstrangs, um an Bauraum und Gewicht zu sparen - ergo an Schnelligkeit zu gewinnen. Gleiches gelte hier für den Motor, der durch die Weiterentwicklung bessere und effizientere Leistungen erbringen soll.

 

Im Bereich „Driverless Car“, so Kapitän David Dodel, wurde das Design im Großen und Ganzen behalten, aber das Sensorik- und Software-Konzept um weitere Kamerasysteme erweitert, um die Dynamik zu steigern. Der technische Leiter des Autos mit Verbrennungsmotor, Nicholas Schamberger, stellte die wichtigste Neuerung für seine Kategorie heraus, nämlich das Zielgewicht und die Aerodynamik zu verbessern. Nach der anschließenden Enthüllung des „Verbrenners“ PW12.19 und des „Driverless Cars“ PWd3.19 konnte das Publikum die beiden Flitzer in Augenschein nehmen. Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der Hochschule München, zeigte sich beeindruckt, wie viele junge Menschen an diesem Projekt zusammenarbeiten: „Heute habe ich wieder einmal eine Antwort darauf bekommen, warum wir in den Rankings so gut abschneiden.“

 

Weitere Informationen: Die Wettbewerbe der Formula Student beginnen im Sommer. Interessierte können sich auf der Internetseite von municHMotorsport informieren.

 

 

Petra Wiese

 

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