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Cyber Security sichtbar machen

Projektgruppenmitglied Alexander von Gernler von der genua GmbH (r.) und HM-Studierende bei der Kick-off Veranstaltung zur Kooperation
Projektgruppenmitglied Alexander von Gernler von der genua GmbH (r.) und HM-Studierende bei der Kick-off Veranstaltung zur Kooperation "Cyber Security für jeden" (Foto: acatech)

[01|08|2019]

HM-Studierende erstellen Konzepte, die über Sicherheit im Netz aufklären

 

Verschiedene Zielgruppen auf Cyber Security aufmerksam machen – damit beschäftigten sich Studierende des Studiengangs technische Redaktion und Kommunikation im vergangenen Semester. In Kooperation mit acatech, der deutschen Akademie der Technikwissenschaften, entwarfen sie unter der Leitung von Prof. Dr. Anke van Kempen verschiedene multimediale Kommunikationsformate.

 

Im ersten Schritt analysierten die Studierenden ihre Zielgruppen mit Augenmerk auf deren Cyber-Security-Bewusstsein und die Nutzungsgewohnheiten im Internet. Im Juli präsentierten sie ihre Ergebnisse auf Basis der Vorstudien für die Personengruppen Eltern (insbesondere Mütter) von Kindergarten- und Grundschulkindern, jugendliche Mädchen und jugendliche Jungs sowie GeschäftsführerInnen von kleinen und mittelständigen Unternehmen vor einer Jury. Diese bestand aus MitarbeiterInnen der acatech, unter anderem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Martina Schrauder und der Professorin van Kempen.

 

Maßgeschneiderte Kampagnen für die einzelnen Zielgruppen

Zur Aufklärung von Eltern empfahlen die Studierenden eine Kampagne namens "Verstehen statt Verbieten": Diese besteht aus Videowerbung auf Social-Media-Kanälen. Weil Eltern in Bezug auf das Internet die Kontaktaufnahme von Fremden zu ihren Kindern als eine der größten Gefahren betrachten, schlugen die Arbeitsgruppen als Blickfang eine Filmszene vor, in der sich eine ältere Person einem Kind online nähert.

 

Das unterschiedliche Nutzungsverhalten im Internet von jugendlichen Mädchen und Jungs sei essenziell, weswegen die Studierenden für beide Geschlechter eigene Formate entwarfen. Die Plakatkampagne "Wer hört mit? Wer schaut mir zu?" richtet sich an Mädchen. Die Plakate sollen sie auf dem Schulweg und über Anzeigen auf Social-Media-Kanälen zum reflektierten Surfen im Netz motivieren. Jungs im Jugendalter informierten sich bevorzugt über Videos. Deswegen schlugen die Studierenden für diese Zielgruppe vor, bekannte GamerInnen mit Aufklärungsbotschaften in regulären Videos zu platzieren.

 

Eine Übersicht aller Konzepte finden Interessierte auf der Homepage von acatech

 

 

Lea Knobloch

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