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Smartes Preisdesign

Die Trophäe sollte die Identität Münchens symbolhaft aufgreifen (Foto: Michael Nagy, LH München)
Die Trophäe sollte die Identität Münchens symbolhaft aufgreifen (Foto: Michael Nagy, LH München)

[22|08|2019]

HM-Nachwuchsdesigner Fabian Lovich gestaltet Trophäe des Innovationspreises der LH München

 

Wer hat die besten Ideen für die Stadt? Unter diesem Motto ruft die Stadt München jährlich Studierende, Gründerinnen und Gründer sowie AkteurInnen aus der Startup-Community auf, innovative und tragfähige Lösungen für vorgegebene kommunale Fragestellungen zu erarbeiten. Die Ansätze, die am meisten überzeugen, werden mit dem Innovationspreis ausgezeichnet sowie gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Inkubationsprogramm XPRENEURS der UnternehmerTUM weiterentwickelt, bevor sie in der Praxis erprobt werden.

 

Fakultät für Design mit Gestaltung des Preises beauftragt

Die Trophäe, die als Auszeichnung an drei Siegerteams übergeben wurde, hat Fabian Lovich, Industriedesign-Student im vierten Semester an der Fakultät für Design, entworfen. Die LH München hatte bei der Fakultät Design um Unterstützung bei der Gestaltung des Innovationspreises gebeten. Im Rahmen eines Seminars von Jörg Wallner, hauptberuflich Automobildesigner bei der AUDI AG, gestalteten die Studierenden die Designvorschläge. Aus diesen wählte eine Jury, bestehend aus VertreterInnen der Stadt und RepräsentantInnen der Hochschule, ihren Favoriten. Der Entwurf von Fabian Lovich machte das Rennen und wurde als Kleinserie bei MakerSpace umgesetzt.

 

Fabian Lovich präsentiert seinen Entwurf (Foto: Hochschule München)
Fabian Lovich präsentiert seinen Entwurf (Foto: Hochschule München)

Aufgabenstellung und Gestaltungskonzept

„Die konzeptionelle Herausforderung lag darin, die traditionelle Identität Münchens symbolhaft aufzugreifen und gleichzeitig den Anspruch der Landeshauptstadt als zukunftsorientierte Metropole und Partnerin für innovative Entwickler durch die plastische Gestaltung der Trophäe erlebbar zu machen“, sagt Designdozent Jörg Wallner. „Deswegen habe ich eine schwarz-gelbe Raute als Element gewählt, die aber erst in der perspektivischen Betrachtung durch einen schrägen Anschnitt zweier dreieckiger Säulen sichtbar wird und damit das Zusammenspiel zwischen dem Preisträger und der LH München verdeutlicht“, erklärt Fabian Lovich sein Konzept. Der vertikale Schlitz der Säulen ermöglicht den Blick in ein goldenes Inneres, Sinnbild kreativen Schaffens, das von einer schwarzen Mantelfläche umschlossen wird – in Anlehnung an die traditionelle Mönchskutte des Münchner Kindl. Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, lobte die Kooperation zwischen Hochschule München und Landeshauptstadt München ausdrücklich.

 

Die Themen für den Innnovationswettbewerb 2020 werden im kommenden Frühjahr bekanntgegeben.

 

 

Susanne John

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