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Forschungsprojekt "Flex4Beton" erfolgreich abgeschlossen

Zweifach gekrümmte Sichtbetonbauteile in der Hochschule München (Foto: Andreas Fraundorfer)
Zweifach gekrümmte Sichtbetonbauteile in der Hochschule München (Foto: Andreas Fraundorfer)

[16|03|2020]

Dreidimensional gekrümmte Geometrien im Betonfertigteilebau

 

Das Ergebnis des Projekts "Flex4Beton", eine Kooperation der HM mit der Technischen Hochschule Nürnberg und Industriepartnern, ist ein Schalungswerkzeug für gekrümmte Betonbauteile, das immer wieder verwendet werden kann und die Produktion von dickwandigen Bauteilen ermöglicht. Geleitet hat das Projekt Prof. Christoph Maurer von der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik.

 

Optische Akzente durch geschwungene Formen

Bei repräsentativen Gebäuden haben ArchitektInnen oft den Wunsch, durch den Einsatz dreidimensionaler Freiformflächen besondere Akzente zu setzen. Diese sollen zugleich auch effiziente Tragsysteme der Bauten sein. Solche Strukturen lassen sich im klassischen Schalungsbau für Beton nur mit großem Arbeits- und Ressourcenaufwand bewerkstelligen. Bereits nach einmaliger Benutzung sind die Schalungen nicht mehr zu gebrauchen und müssen entsorgt oder kostenintensiv modifiziert werden. Hohe Kosten und Nachhaltigkeitsaspekte verhindern so oft die Umsetzung solcher Entwürfe.

 

Innovation durch Multipoint-Tooling-Technologie

Der neu entwickelte Prototyp für flexibel konfigurierbare Schalungen für dickwandige Betonbauteile basiert auf der sogenannten Multipoint-Tooling-Technologie. Mit diesem Verfahren wird eine beliebig gekrümmte Form durch eine Vielzahl von individuell stufenlos einstellbaren Stiften aus CAD-Daten heraus abgebildet. Die Abbildung der gewünschten Freiform wird dabei durch eine auf den Stiften aufliegende, elastische Kunststoffschicht geglättet.

 

 

Ralf Kastner

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