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Wissenstransfer international stärken

Franziska Mattner (Foto: Johanna Weber)
Franziska Mattner (Foto: Johanna Weber)

[18|09|2020]

Franziska Mattner zeigt auf der DAAD-Digitalisierungskonferenz die Möglichkeiten des MOOC auf

 

Franziska Mattner hat Tourismus Management an der HM studiert und engagiert sich jetzt mit ihrem Promotionsthema „Female Entrepreneurship & Diversity“ dafür, die Entrepreneurship-Szene bunter zu machen. Denn, so die Idee: je mehr Heterogenität desto mehr Kreativität.

 

Auf der virtuellen Konferenz des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zum Thema internationale Digitalisierung zeigt Mattner am 5. Oktober am Beispiel des Massive Open Online Courses (MOOC) und Masterprogramms Entrepreneurship and Digital Transformation, wie man durch einen attraktiven, offenen und vorbereitenden Onlinekurs inklusive Community den internationalen Wissenstransfer stärkt. Die Attraktivität deutscher Hochschulen als Studienstandort soll dadurch im Ausland gesteigert werden, um die Zahl internationaler BewerberInnen zu erhöhen. Der Onlinekurs steht jedem auf der Deep-Dive-Webseite offen, egal wo auf der Welt sich der oder die TeilnehmerIn befindet.

 

HM: Wo führte dich dein Weg nach dem Abschluss hin?

Franziska Mattner: Drei Jahre lang habe ich zunächst ein internationales Start-up in der Freizeit- und Kletterbranche aufgebaut. Dann zog es mich wieder in die weite Welt. Erster Stopp: eine Frauen-Kooperative in Guatemala. Nach alter Maya-Tradition färbten die Frauen dort Garn auf Pflanzenbasis und fertigten hochwertige Webprodukte an. Ich habe dafür das Marketing gemacht sowie neue Produktdesigns entwickelt, die den westlichen Kunden ansprechen, sodass die Absatzzahlen gesteigert wurden.

 

Welche Ziele in der Welt hast du noch angesteuert?

Im Rahmen eines Stipendiums im European Master in Tourismmanagement (EMTM) habe ich in vier verschiedenen Ländern an diesen Hochschulen studiert: University of Southern Denmark, University of Ljubljana, University of Girona und Arizona State University.

 

Was hast du dann in Deutschland beruflich gemacht?

Zunächst leitete ich Integrationskurse für Flüchtlinge, wobei ich abwechslungsreiche Lehrangebote für diese Zielgruppe entwickelte. Seit 2018 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am SCE tätig, wo ich die Onlineschule und das Kursangebot MOOC Entrepreneurship and Digital Transformation aufgebaut habe. In meiner aktuellen Promotionsstelle mit dem Forschungsschwerpunkt “Female Entrepreneurship & Diversity” werde ich den Fokus weiter auf innovative und digitale Lehrangebote setzen; z.B. sind wir gerade in der Konzeption eines Podcasts zu „Female Entrepreneurial Role Models“. Auch ein Forschungskolloquium zum Thema wird kommendes Semester wieder stattfinden.

 

 

Mirja Fürst

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