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Abiturientinnen an die Hochschule!

Schülerinnen des Physik-Leistungskurses erforschen das Innenleben des John Cooper Works Cabrios
Schülerinnen des Physik-Leistungskurses erforschen das Innenleben des John Cooper Works Cabrios

[24|10|2013]

„Mint 4 Girls“: Naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen für technisches Studium begeistern

In der Industrie steigt das Interesse, Ingenieurinnen einzustellen. Das Problem: Gerade in den klassischen Ingenieurwissenschaften gibt es relativ wenig Studentinnen. Genau dort setzt das Projekt MINT 4 Girls an, das in diesem Semester an der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Rau gestartet ist. Mit einem Studentinnenanteil von sieben Prozent hat die Fakultät durchaus noch Luft nach oben: Die Quote der weiblichen Abiturienten in Deutschland, die theoretisch einen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang belegen könnten, liegt bei über 50 Prozent.

Um mehr Schülerinnen auf die vielfältigen Möglichkeiten eines Studiums in den Ingenieurswissenschaften und insbesondere im Maschinenbau aufmerksam zu machen, will Mint 4 Girls eine Plattform aus Schulen, Hochschule und Industrie aufbauen. Ziel ist es, die Studienangebote an der Hochschule transparent und für Schülerinnen zwischen 16 und 18 Jahren interessanter darzustellen und besonders auf die guten Berufsaussichten im Technikbereich hinzuweisen. Langfristig sollen so mehr Studentinnen für die Fakultät gewonnen werden. Als Kooperationspartner konnte die BMW Group gewonnen werden. Auch der Kontakt zu ersten Schulen als Projektpartner besteht bereits.

Mehr als das Schrauben an großen Geräten
Die erste Station der Veranstaltungsreihe war das Mädchengymnasium Max-Josef-Stift in München. Studentinnen und Studenten der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik stellten die Hochschule und insbesondere ihre Fakultät vor und machten deutlich: Maschinenbau ist mehr als das Schrauben an großen Geräten. Auch wenn Mathematik und Physik wichtige Grundlagenfächer sind –auch Kreativität, Verständnis für Design und soziale Kompetenzen sind gefragt, um innovative und gefragte Produkt zu entwickeln. Besonders deutlich wurde dies durch den Vortrag einer Ingenieurin der BMW Group, die anhand eines solchen Produkts, dem MINI-Cabrio, erklärte, wo und wie Ingenieurwissen gebraucht wird und welche vielfältigen Aufgaben hinter der Entwicklung eines neuen Automobils stecken.

Um die Schülerinnen nachhaltig für eine Karriere in den Ingenieurwissenschaften zu begeistern, sind Besuche der Schülerinnen an der Hochschule und bei der BMW Group geplant. Zusätzlich sollen weitere Kooperationen mit Schulen aus der Region realisiert werden. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt in den Jahren 2013 und 2014 durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Borberg / kl

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