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Einfallsreiche Lehre im Schülerlabor

Logo des Schülerlabors
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[03|12|2013]

Der Fonds der Chemischen Industrie fördert das Schülerlabor für kreative Lehrkonzepte

Kreativität in der Wissensvermittlung lohnt sich: Mit 11.000 Euro unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie zwei Projekte, die für das Schülerlabor von Prof. Dr. Imke Libon und ihrem Team erarbeitet wurden. Der Fonds unterstützt HochschullehrerInnen, die ihre Lehrangebote weiterentwickeln und dabei neue Methoden und Konzepte verwenden. Außerdem werden Vorhaben gefördert, bei denen HochschuldidaktikerInnen unmittelbar mit Lehrenden an Schulen zusammenarbeiten. Sie sollen dazu beitragen, das Interesse und Verständnis der SchülerInnen für die Naturwissenschaften zu stärken. Bereits vor zwei Jahren hatte der Fonds das Schülerlabor, einen Teilbereich des Labors für Physik und Didaktik, mit einer Anschubförderung unterstützt.

 

Eines der neu geförderten Projekte ist auf dem Gebiet der LehrerInnenfortbildung für den Bereich Grundschule angesiedelt. Darin werden Experimentierkästen zusammengestellt, die Grundschulen ausleihen können. Im zweiten Projekt geht es darum, Workshops zu interdisziplinären Themen für weiterführende Schulen zu erarbeiten. Die Themen reichen von Sensorik und Datenerfassung bis zum Klimawandel und dem Thema „Sonne – Sonnenstrahlung – Sonnenschutz“.

 

Drei bis vier Schulklassen pro Woche im Labor zu Gast
Der Erfolg des Schülerlabors ist unter anderem an der Nachfrage erkennbar: Zwei Schulen bzw. die OrganisatorInnen der Projekt-Seminare (P-Seminare) an bayerischen gymnasialen Oberstufen haben das Team um Prof. Libon bereits kontaktiert, um in den Bereichen Sensorik bzw. Experimentierkästen für Grundschulen zusammenzuarbeiten. Eines der P-Seminare zur Sensorik ist inzwischen gestartet. Derzeit sind drei bis vier Schulklassen – also 70 bis 90 SchülerInnen – wöchentlich im Schülerlabor zu Besuch. Anhand von Experimenten erleben sie Physik und physikalisch-chemische Technik hautnah.

 

Auch die bisherigen Meilensteine in der Geschichte des Schülerlabors können sich sehen lassen: Nach knapp einem Jahr begrüßte das Team den 1.000 Schüler im Schülerlabor . Eine dort entstandene Seminararbeit erhielt 2013 den bayerischen Physikpreis , eine Auszeichnung des Regionalverbands Bayern der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Fakultäten für Physik der bayerischen Landesuniversitäten, die für herausragende Leistungen vergeben wird.

 

Kontakt zum Schülerlabor können Interessierte per Telefon (089/1265-3670) oder per E-Mail aufnehmen:

 

Resch / kl

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