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TEHOSS

Tragfähigkeit und Ermüdungsverhalten von hochfesten Stahlguss- und Stahlhohlprofil-Verbindungen

Prof. Dr.-Ing. Imke Engelhardt, geb. Weich
Fakultät für Bauingenieurwesen


Gussknoten werden im Bauwesen bei hochbeanspruchten Anschlüssen eingesetzt, da deren Form dem Krafsfluss angepasst werden kann. Insbesondere bei ermüdungsbeanspruchten Anschlüssen führt die dadurch erzielte geringe geometrische Kerbwirkung zu widerstandsfähigen Konstruktionen bei gleichzeitig verhältnismäßig geringen Fertigungskosten. Für die Verbindung von Hohlprofilen und Gussknoten existieren zwar Erkenntnisse zu konventionellen Stahl- und Gusssorten, die Verwendung hochfester Stähle und von hochfestem Stahlguss, die eine Gewichtsreduktion ermöglichen würden, ist derzeit aufgrund fehlender Informationen nur begrenzt möglich. Um hochfeste Hohlprofile und Gussformstücke auch im Kran- und Mobilkranbau, Windenergieanlagenbau und Hallenbau (z. B. Zugstabsysteme) sowohl bei vorwiegende ruhend als auch bei ermüdungsbeanspruchten Konstruktionen einzusetzen zu können, müssen diese Verbindungen weiterentwickelt werden. Die Verwendung von hochfesten Hohlprofilen und von hochfesten Gussformstücken ermöglicht eine Steigerung der Bemessungswiderstände und / oder eine Gewichtsreduktion. Durch eine Optimierung der Anschlussbereiche können zusätzlich die Schweißknoten verringert werden.


Das Forschungsprojekt wurde vom 01.04.2015 - 31.03.2017 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.


Projektpartner waren:

  • KoRoh GmbH, Karlsruhe
  • Stahlbau Wegscheid GmbH, Wegscheid