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RD-Parts

Vorrichtung zum Erzeugen eines dreidimensionalen Objekts

Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik
Prof. Dr. Dieter Haller


Ziel ist es, einen Demonstrator aufzubauen, um die Funktionsfähigkeit des in der Patentanmeldung beschriebenen Verfahrens unter Beweis zu stellen. Gespräche mit potenziellen Partnern machten deutlich, dass weder Computersimulationen noch graphische Darstellungen als Ersatz für einen Prototypen akzeptiert werden. Es gilt den Nachweis zu führen, dass mit dem zum Patent angemeldeten Verfahren Teile sowohl wirtschaftlich, als auch mit der geforderten Genauigkeit und den geeigneten Materialien hergestellt werden können. Ferner muss erkennbar sein, ob sich Restriktionen durch Umgebungsbedingungen wie z. B. Kriecheffekte, Temperatureinflüsse etc. ergeben.


Die Realisierung des Demonstrators umfasst folgende Schritte:

  • Umbau eines marktüblichen 3D-Druckers durch Integration eines Stempelsystems. Ziel ist es, dass der Prozess des 3D-Druckers nicht mehr wie üblich auf einer einzigen Platte des Druckers, sondern auf verschiedenen, einzeln positionierbaren Stempeln stattfindet.
  • Aufbau einer elektromagnetischen Klemme gem. Patentanmeldung, die ein Schlüsselelement bei der Positionierung der Stempel darstellt. Zu untersuchen ist hierbei insbesondere ein optimales Design in Bezug auf die Ansprechzeit, Toleranzen, Ströme und Kräfte.
  • Realisierung eines Algorithmus, der das Drucken auf unterschiedlichen Stempeln ermöglicht.
  • Umsetzung des Algorithmus in eine Software.
  • Anpassung der Hard- und Software des 3D-Druckers an die geänderte Hardware mit Stempeln. Ziel ist, die vorhandene Hard- und Software des 3D-Druckers nur in geringem Maße zu modifizieren, da sowohl Hardware, als auch Software Standards sind. Damit besteht die Möglichkeit, die realisierte Lösung einfach auf andere Systeme zu übertragen.
  • Entwicklung einer CAD-Applikation, mit der automatisch ein CAD-Modell für die Formerzeugung aufgebaut wird. Diese CAD-Applikation soll auf Basis der CAD-Software SolidWorks realisiert werden.


Das Forschungsprojekt wurde vom 01.01.2015 - 31.12.2015 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.