X

Navigation

 
 

Forschungsprojekt HSDetector

Entwicklung eines automatisierten Erkennungsverfahrens für Hassrede in Online-Portalen auf der Basis eines nachtrainierbaren Classifiers


Prof. Dr. Peter Mandl
Institut für Anwendungen des maschinellen Lernens und intelligenter Systeme (IAMLIS)


Hassrede (Hate Speech) ist inzwischen ein verbreitetes, im gesellschaftlichen Fokus stehendes Phänomen, das zunehmend das Sicherheitsgefühl insbesondere von Personen des öffentlichen Lebens nachhaltig negativ beeinflusst. Online-Content mit Hassrede wie Volksverhetzungen, Beleidigungen, Verleumdungen und Morddrohungen stachelt Menschen auf und dient im Einzelfall sogar als Motivation oder Auslöser von politisch motivierten Straftaten bis hin zu Anschlägen auf Personen oder Sachen. Hassrede ist stark kontextabhängig und kann sich im Laufe der Zeit verändern.


Quelle: Prof. Dr. Peter Mandl, HSDetector/Architekturbausteine
Quelle: Prof. Dr. Peter Mandl, HSDetector/Architekturbausteine

Auch Online-Zeitungen müssen Vorsorge treffen, um Hassrede in ihrem Online-Content zu vermeiden. Ziel des Forschungsvorhabens HSDetector ist es, einen neuen Dienst zu entwickeln, der Hassrede in Online-Zeitungen mit hoher Wahrscheinlichkeit entdeckt. Das neue Verfahren findet Hassrede in Webseiten auf der Basis eines lernfähigen Erkennungsverfahrens mit Hilfe eines nachtrainierbaren Classifiers, der auch Veränderungen in der Ausdrucksweise lernen kann.


Laufzeit:
01.09.2021 – 31-08.2024


Zuwendungsgeber:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Energie (StMWi)


Projektträger:
VDI/VDE-IT, München


Projektpartner:

  • Bival GmbH, Ingolstadt
  • Ippen Digital GmbH & Co. KG, München


Ansprechpartner

Prof. Dr. Peter Mandl
Raum: R 2.038

Tel.: 089 1265-3704
Fax: 089 1265-3780

Profil >