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NetQos -

System und Verfahren zur Zuordnung von QoS/QoE-Problemen

Prof. Dr. Thomas Michael
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik


Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Qos-Messmöglichkeit für heterogene Netze mit Einbeziehung der verschiedenen Netzteilabschnitte und der jeweiligen Charakteristika mit dem Ziel einer providerunabhängigen Auswertemöglichkeit. Damit soll es möglich sein gezielt fehlererzeugende Netzabschnitte zu identifizieren. Weiterhin soll ein solches Gesamtsystem unter Laborbedingungen emuliert werden können. Das Projekt fördert die anwendungsnahe Forschung und Entwicklung sowie den Wissens- und Technologietransfer zu den Kooperationspartnern in der wichtigen Schlüsseltechnologie Informations- und Kommunikationstechnik und ordnet sich thematisch in das Bedarfsfeld Kommunikation der Hightech-Strategie 2020 ein.


Basierend auf Messungen statistischer Größen in verschiedenen Netztypen werden zunächst Modelle der Netzteilabschnitte sowie des Gesamtnetzes aufgestellt. Hierbei erscheinen Markov-Ketten als besonders erfolgsversprechend. Mit diesen Modellen wird ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, von gemessenen Qualitätsproblemen im Gesamtnetz auf Probleme in bestimmten Teilnetzen zu schließen. Dieses wird dann als verteiltes Qos-Messsystem in einer Client-Server-Lösung implementiert. Weiterhin soll, basierend auf den statistischen Modellen, ein Netzemulator aufgebaut werden, der als eigenständiges Teilprodukt ein komplettes heterogenes Netz im Labor emulieren kann.


Das Projekt wurde vom 01.10.2013 bis 30.09.2016 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderlinie FHProfUnt 2013, gefördert.


Kooperationspartner waren:

  • Fraunhofer-Gesellschaft, München
  • MINcom GmbH, Ottobrunn
  • Keynote SIGOS GmbH, Nürnberg
  • Rohde & Schwarz Vertriebs-GmbH, München
  • Universität Augsburg