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PrimA - Prävention im Alter

Potenziale aktivieren - Risiken reduzieren - Krisen mildern

Prof. Dr. Stefan Pohlmann
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften


Ziel:
Das Forschungsprojekt zielt auf die Entwicklung von Leitlinien und Qualifikationsstandards für eine interdisziplinär ausgerichtete Prävention im Alter und intendiert einen bedarfsorientierten Ausbau von Angeboten. Geprüft werden hierbei Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz von freiwilligen Laienhelfern unter Einbindung bereits bestehender Einrichtungen der Alten- und Gesundheitshilfe.


Arbeitsplanung:
Die Durchführung erfolgt in 10 abgrenzbaren Arbeitspaketen:


  • Entwicklung einer ersten Taxonomie von Präventionsansätzen im Alter
  • Ermittlung präventiver Standards zur Verbesserung von Lebensqualität
  • Beurteilung von Strukturvoraussetzungen und Potenzialen von breit angelegten Präventionsangeboten
  • Folgenabschätzung für den Einsatz bürgerschaftlich Engagierter
  • Adjustierung einer zukünftigen Laieneinbindung
  • Modulentwicklung: Qualifizierungsvorgaben für Laien und Fachkräfte
  • Konzepterprobung und -anpassung
  • Einschätzung der ökonomischen Implikationen
  • Validierung von Schulungsprogrammen
  • Beruteilung der Entlastungseffekte für Fachkräfte und Verbesserung der Präventionsschancen.


Geplante Ergebnisverwertung:
Folgende Umsetzunge- und Verwertungsmöglichkeiten lassen sich aufzeigen:

  • Erweiterungsmöglichkeiten des Präventionsangebots mit dem Ziel einer Erhöhung der Lebensqualität aufgrund der Überprüfung bestehender Präventionsmodelle
  • Nutzung der Leitlinien zur Verbesserung des Angebots für die verschiedenen Zielgruppen
  • Verbesserung der Erreichbarkeit der Zielgruppe durch Analyse der unterschiedlichen Bedarfe
  • Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen mittels der entwickelten Qualifikationsstandards
  • Nutzung neuer Ressourcen durch Einbindung von Laienhelfern
  • Prüfung wirtschaftlicher Optionen unter Nutzung von Ansätzen zum Beleg der Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen.


Das Forschungsprojekt wurde vom 01.07.2012 bis 30.09.2015 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.