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Forschungsprojekt

Ökonomische und ökologische Effizienz tiefengeothermischer Anlagen in Süddeutschland

Untersuchungen zu Betriebserfahrung und Optimierungsansätze


Prof. Dipl.-Ing. Werner Schenk
Fakultät für Versorgungs- und Gebäudetechnik, Verfahrenstechnik Papier und Verpackung, Druck- und Medientechnik


Ziel des Projektes ist ausgewählte tiefengeothermische Anlagen auf ihre Wirtschaftlichkeit sowie ökologische und energetische Effizienz zu untersuchen und hieraus Handlungsempfehlungen für Anlagenbetreiber und Planer zu entwickeln. Hierzu sollen die wesentlichen ober- und untertägigen Parameter der Anlagen an den vier Standorten Pullach, Aschheim, Riem und Unterföhring im Süddeutschen Raum erfasst, eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt und Optimierungsansätze vorgeschlagen werden.


Geothermische Anlagen setzten sich aus einer Reihe von über- und untertägigen Komponenten (z.B. Bohrloch, Pumpe, Wärmenetz) zusammen, die von verschiedenen, auf die einzelnen Komponenten spezialisierten Planungsbüros möglichst effizient geplant werden. Die Gesamteffizienz einer Anlage zeigt sich jedoch meist erst durch das Zusammenwirken der Komponenten während des Betriebes. Es ist davon auszugehen, dass sich mit gezielten, und unter den einzelnen Komponenten abgestimmten Optimierungsmaßnahmen die Gesamteffizienz deutlich steigern lässt.


Zurzeit besteht nach Wissen der Antragsteller kein Forum, das einen geo- und betriebstechnischen Wissensaustausch zwischen Betreibern bestehender Anlagen und Planern zukünftiger Anlagen ermöglicht. Dadurch sind einerseits dem Planer wichtige Erkenntnisse nicht zugänglich, andererseits können Probleme und Lösungen zu effizienzsteigernde Maßnahmen unter den Betreibern nicht ausreichend ausgetauscht werden.


Die Firma Erdwerk GmbH hat seit 2003 zusammen mit anderen Ingenieurbüros verschiedene tiefengeothermische Anlagen im süddeutschen Raum betreut. Die Idee zur vorliegenden Projektskizze ist aus dem direkten Kontakt zu den Betreibern über die Projekte entstanden.


Das Forschungsprojekt wurde vom 01.03.2011 bis 28.02.2014 durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.