Navigation

 
 

GESTEK

Neuartige großflächige Verstärkung von Infrastrukturbauwerken durch Einsatz der Klebtechnik

Prof.Dr.-Ing. Christian Schuler
Fakultät für Bauingenieurwesen


Der schlechte Zustand der wichtigsten Infrastrukturmaßnahme ist hinlänglich bekannt. Eine hohe Zahl von Stahlbrücken muss kurzfristig ertüchtigt und verstärkt werden. Hierzu liefert das Fügeverfahren "Kleben" eine sehr gute Alternative gegenüber den bisherigen Verfahren wie Schweißen, Verschrauben etc..


Das Ziel des FuE-Projekts ist die Entwicklung einer neuartigen, globalen und großflächigen aber gleichzeitig wirtschaftlichen und dauerhaften Verstärkungsvariante für Infrastrukturbauwerke wie Straßenbrücken, Schilderbrücken, aber auch industriell wichtige Anlagen wie Kranbahnen und Krahnbahnträger und ebenso stählerne Hochbauten durch Einsatz der Klebtechnik. Damit sollen nicht nur lokal auftretende Schäden, sondern der gesamte beschädigte Bauwerksteil dauerhaft saniert und verstärkt werden.


Aufgrund fehlender Untersuchungen und damit fehlender Forschungsarbeit zur großflächigen, klebtechnischen Verstärkung von geschädigten und überbelasteten Stahltragwerken unter Ermüdungsbeanspruchung existieren aktuell keine Normen/Vorschriften, die eine Bemessung und Ausführung einer derartigen Verstärkungsvariante ermöglichen.


Das Forschungsprojekt wurde vom 01.01.2016 bis 30.06.2018 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.


Projektpartner waren:

  • IBUKO - Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Pfitzner Stahl- und Metallbau GmbH