CESBA Alpine Space – Sustainable Territories

Was sind die Stellschrauben einer Nachhaltigen Entwicklung auf territorialer Ebene und wie lassen sich diese zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort entwickeln und in die Planungsrichtlinien integrieren?


Prof. Dr. Nathalie Eßig
Fakultät für Architektur


Die nachhaltige Entwicklung ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen und regionalen Planung. Gefördert durch das Alpenraumprogramm der Europäischen Union (Interreg Alpine Space) erarbeitet Prof. Dr. Natalie Eßig, die Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Simone Magdolen und Johannes Peter Steidl vom Fachgebiet Bauklimatik und Baukonstruktion der Architekturfakultät der Hochschule München zusammen mit Partnern aus Österreich, Italien, Frankreich, Slowenien und Liechtenstein im Rahmen des INTERREG Forschungsprojekts „CESBA Alpine Space – Sustainable Territories“ ein praxisnahes Planungswerkzeug, um Entscheidungsfindungsprozesse auf regionaler Ebene im Hinblick auf Nachhaltigkeitsthemen zu erleichtern und Nachhaltigkeitsstrategien für Alpenregionen entwickeln und auswerten zu können.


Hierbei werden sowohl Aspekte der Energieeffizienz und des demographischen Wandels, als auch tourismusspezifische und wirtschaftliche Themen analysiert.


Fachlich wird das Projekt zudem von Prof. Christian Schiebel (Baudirektor der Regierung von Oberbayern) und Alexander Schwab (Vorstandsmitglied der Bayerischen Architektenkammer) unterstützt.


Im Rahmen des Forschungsprojekts soll anhand der Modellregion Traunstein-Chiemgauer-Alpen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt und das Planungswerkzeug erprobt werden. Im Zuge dessen werden drei Workshops, sogenannte CESBA Local Committees abgehalten werden, um die wichtigsten Akteure aus den Kommunen, der Wirtschaft, der Tourismusbranche und Energie- und Planungskremien an einen Tisch zu bekommen und an den Stellschrauben einer nachhaltigen Entwicklung zu arbeiten und schließlich auch um diese Erkenntnisse in Planungsrichtlinien zu integrieren.


Nach einigen Projektreffen unter anderem in Lyon, Maribor, München und Venedig wird derzeit intensiv an der Identifizierung der Schlüsselindikatoren, dem Passport und dem ATLAS gearbeitet.

Hier geht es zur CESBA-Projektseite.


Projektbudget (alle Partner):
2,6 Millionen EUR, davon 2,2 Millionen EUR kofinanziert vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Alpenraumprogramms


Projektlaufzeit:
16.12.2015 - 15.12.2018


Projektpartner:
Regione Piemonte, Italien
Common European Sustainable Built Environment Assessment, Österreich
Regionalentwicklung Vorarlberg eGen, Österreich
EnviroBAT-BDM, Frankreich
Rhônalpénergie Environnement, Frankreich
iiSBE Italia R&D srl, Italien
Regione del Veneto, Italien
REGIONE LOMBARDIA, Italien
Liechtenstein Institute for Strategic Development, Liechtenstein
E-zavod, Slovenien


EU-gefördertes Projekt / Interreg Alpine Space


Projektleiterin

Prof. Dr. Natalie Eßig
Raum: F 206a

Tel.: 089 1265-2633
Fax: 089 1265-2630

Ansprechpartner

Johannes Steidl
Raum: F 206

Tel.: 089 1265-2423
Fax: 089 1265-2630