Glashärtung

Entwicklung eines sicher reproduzierbaren industriellen Verfahrens zur Glashärtung mit definierten und messbaren Vorspannungsprofilen zur Anwendung in verschiedenen Bereichen


Prof. Dr. Ing. Christian Schuler
Fakultät für Bauingenieurwesen, 2


Zurzeit werden fast ausschließlich Einscheibensicherheits- sowie Verbundsicherheitsgläser aus thermisch vorgespanntem Glas für den Baubereich verwendet. Diese sind mit einigen Nachteilen behaftet. Sie sind z.B. nach der Herstellung nicht mehr mechanisch zu bearbeiten und die optische Qualität der Gläser wird durch den Vorspannprozess zum Teil erheblich beeinflusst.


Die optische Qualität wird durch eine Zunahme der Planitätsabweichung und durch Anisotropien der thermischen Vorspannung verursacht. Für hochwertige, architektonisch sehr anspruchsvolle nationale und internationale Objekte, z.B. bei komplexen Geometrien und sphärischen Formen, kann eine entsprechende Optik und eine gleichzeitig hohe Festigkeit nur durch chemisch vorgespanntes Glas erfüllt werden.


Ziel des Projektes ist es, ein reproduzierbares, industrielles Verfahren für die Herstellung von chemisch vorgespanntem Glas mit reproduzierbaren definierten Vorspannungsprofilen für verschiedene Einsatzbereiche zu entwickeln.


Das Forschungsprojekt wurde vom 01.10.2013 bis 31.12.2016 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.


Prof. Dr.-Ing. Christian Schuler
Raum: F 405

Tel.: 089 1265-2696
Fax: 089 1265-2699

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