Das Kompetenzfeld "digital"

 


 


 


 


 


 


Studentisches Kompetenzprofil


medienkompetent – vernetzt – zukunftsorientiert



Studierende mit digitaler Kompetenz kennen zentrale Entwicklungen sowie Chancen und Risiken der Digitalisierung im privaten, öffentlichen und wirtschaftlichen Raum. Sie besitzen die Fähigkeit, digitale Konzepte, Anwendungen und Medien zum Lernen, Kommunizieren und Kooperieren sinnvoll einzusetzen. Sie kennen innovative Formen der Wissenskommunikation und -produktion sowie der netzbasierten, auch informellen, Weiterbildung und können damit ihre eigene Kompetenzentwicklung global vernetzt voran bringen. Ihr Wissen über digitale Machbarkeit befähigt sie, Prozesse und Produkte neu zu denken und so Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestalten. Ein ganzheitliches Verständnis, das technologisches Wissen mit ethischem und rechtlichem Wissen verknüpft, nutzen sie zu kritischer Reflexion. Sie können vernetzt denken und interagieren, ihre Kommunikation ist situativ persönlich oder öffentlich und reicht über geografische und kulturelle Grenzen.



Warum ist das wichtig?


Die Digitalisierung betrifft, beeinflusst und verändert alle gesellschaftlichen Bereiche. AbsolventInnen treffen auf eine Bildungs- und Arbeitswelt, in der bestimmte Technologien zur Unterstützung der Kommunikation, der Zusammenarbeit oder auch bestimmter (Entwicklungs-/Produktions-/Verfahrens-)Prozesse nicht mehr wegzudenken sind. Der kompetente Umgang mit Medien und Informations- sowie Kommunikationstechnologien sowie das Wissen über Chancen und Grenzen der Digitalisierung und Mediatisierung sind notwendig, um einer qualifizierten Beschäftigung nachgehen zu können und die Arbeitswelt von morgen produktiv und gesellschaftlich verantwortlich mitgestalten zu können.



Leitprinzipien für die Lehre


Thematisierung des Einflusses der Digitalisierung und Mediatisierung auf alle gesellschaftlichen Bereiche – Alltagsleben, wirtschaftliche und industrielle Prozesse


  • Gegenüberstellung von traditionellen/analogen und digitalen Konzepten, Lösungen, Verfahren etc.
  • Digitalisierung von Informations-, Kooperations- und Kommunikationsprozessen sowie Wissensmanagement
  • Technologien in der Entwicklung, Konstruktion, Planung, Fertigung wie auch assistive Technologien für eine inklusive Gesellschaft etc.
  • Thematisierung von Fragen des Datenschutzes, des geistigen Eigentums etc. in Zeiten der Digitalisierung
  • Thematisierung offener Lizenzmodelle für alternative Formen der gemeinschaftlichen Wissensproduktion (Open Access, Open Educational Resources etc.) neue wissenschaftliche Arbeitstechniken und Werkzeuge zur Literaturrecherche, -verwaltung und (kooperativen) Textproduktion (Science 2.0)



Geeignete Methoden und Lehrformate


Inhaltliches Einbeziehen von Erkenntnissen und Entwicklungen im Bereich Digitalisierung


  • Case Studies und Zukunftsszenarien zu neuen Geschäftsmodellen, Produktionsweisen und assistiven Technologien
  • Einbindung digitaler Medien in den Lehrprozess (E-Learning mit Learning Management System Moodle, Sozialen Netzwerke , E-Portfolios, Edu-Voting , Virtual Classroom etc.)
  • Tests/Lernfortschrittskontrollen auf Moodle sowie E-Klausuren
  • Flexibilisierung der Lehre und Vernetzung verschiedener Lernorte durch Einbezug digitaler Medien (moodle, virtual classroom) als Blended-Learning-Format
  • Einbindung von Open Educational Resources und MOOCs in die Lehre



Literaturtipps




www-Tipps



Ansprechpartner

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Tel.: 089 1265-1138
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