Das Kompetenzfeld "interkulturell"

 


 


 


 


 


 


 


Studentisches Kompetenzprofil


auslandserfahren – mehrsprachig – teamfähig



Studierende verfügen sowohl über internationale (Mobilitäts-)Erfahrung als auch interkulturelle Kompetenz. Interkulturell kompetente Studierende sind bereit und fähig, kulturelle Unterschiede wahrzunehmen und in angemessener Form zu akzeptieren, die Perspektive anderer einzunehmen sowie sich offen mit dem „Anderen“ auseinander zu setzen. Sie können ihre eigene Position in der Gesellschaft reflektieren und sind sich ihrer Vorurteile und Stereotype bewusst. Absolventinnen und Absolventen der Hochschule München finden sich in einer globalisierten (Arbeits-)Welt zurecht und können im In- und Ausland einer qualifizierten Beschäftigung nachgehen. Sie sind fähig in multikulturellen (Arbeits-)Kontexten und Gruppen mit anderen zusammen zu arbeiten. Sie sind in der Lage auf akademischem Niveau zu kommunizieren und beherrschen eine (in der Regel Englisch) oder mehrere Fremdsprachen.



Warum ist das wichtig?


Arbeitsmarkt und Gesellschaft sind heute ohne globale Komponente nicht mehr denkbar. Die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft und des Einzelnen ist ohne globale Komponente nicht vorstellbar. Im Zuge der Globalisierung sind internationale Zusammenarbeit und berufsbedingte Mobilität zu einem festen Bestandteil des Arbeitslebens geworden. HochschulabsolventInnen müssen daher so ausgebildet werden, dass sie in einer globalisierten (Arbeits-)Welt bestehen und als Mitarbeiter/in und Bürger/in kompetent handeln können.



Leitprinzipien für die Lehre


  • Nationale und internationale Bezugsrahmen von Lehrinhalten verdeutlichen
  • Länderspezifische Besonderheiten thematisieren
  • Globalisierung als Prozess zunehmender internationaler Verflechtung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie auch Gegenbewegungen (Regionalisierung) thematisieren
  • Diversität der Studierenden berücksichtigen (Erfahrungshintergründe, kulturelle Unterschiede in der Kommunikation, Sprachbarrieren, kulturkreisbezogene Werte)
  • Berücksichtigung unterschiedlicher kulturell geprägter Erwartungen an den Lehrenden und an das Studium
  • Interkulturellen Austausch unter den Studierenden und interkulturelles Lernen voneinander durch geeignete didaktische Maßnahmen initiieren



Geeignete Methoden und Lehrformate


  • Länder- und kulturspezifische Methoden und Zugänge zu Themen vergleichen (z.B. Marketingkonzept für eine bestimmte Zielgruppe in Land A und Land B)
  • Lehr- und Übungsbeispiele nicht nur aus dem deutschen Kontext wählen
  • Ländervergleichende Studien in den Unterricht integrieren
  • Unterricht in Fremdsprachen (oder Fachbegriffen in Englisch); Texte auf Englisch miteinbeziehen (Fachzeitschriften, Zeitungsartikel etc.)
  • Im Sprachgebrauch auf Nicht-Muttersprachler/innen Rücksicht nehmen (angemessenes Sprechtempo, Klarheit von Formulierungen, Vermeidung von Dialekt)
  • Wissen / Erfahrungen von ausländischen Studierenden und Studierenden mit Migrationshintergrund im Unterricht nutzen
  • Internationale Zusammenarbeit / Internationale Projektwochen und Exkursionen
  • Gemeinsame Lehrveranstaltung mit einer Partnerhochschule; Kommunikation via virtual classroom
  • Lehrveranstaltungen von internationalen DozentInnen
  • Unterstützung beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten in der Fremdsprache anbieten
  • Lehrveranstaltungen im Rahmen der Munich Summer School of Applied Sciences (MSSAS)



Förderliche Rahmenbedingungen


  • Internationale Bezüge im Curriculum verankern
  • Betreuungsangebot für ausländische Studierende (z.B. Mentoring an der Fakultät)
  • Schaffung von Mobilitätszeitfenstern für Auslandsaufenthalte
  • Curriculare Verankerung eines Auslandssemesters oder -praktikums (Fördermöglichkeiten gibt es im Rahmen von QualiFIVE oder auch der DAAD-Programme BachelorPLUS oder Integrierte Internationale Studiengänge mit Doppelabschluss)
  • Betreuung während des Auslandspraktikums durch die FachbetreuerInnen
  • Information von Studierenden über die Munich Summer School of Applied Sciences (MSSAS)



Literaturtipps


  • Eß, Oliver (2010) (Hrsg.): Das Andere lehren: Handbuch zur Lehre Interkultureller Handlungskompetenz. Waxmann Verlag 2010.
  • Kraus, Julia/Künkele, Julia (2015): Bedeutung und Vermittlung interkultureller Kompetenz für Studierende (Hochschule Neu-Ulm, Working Paper)
  • Reisach, Ulrike (2011): Lehren und Lernen mit internationalen Studierenden. In: DiNa 11/2011.



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