Prof. Markus Frenzl

Bild zeigt Portrait von Prof. Markus Frenzl

Fakultät 12
Raum: X 2.002
Adresse: 80335 München, Lothstraße 17

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Funktionen

Prodekan

Studiengangsleiter Masterstudiengang Angewandte Designforschung

Prüfungskommissionsvorsitzender Masterstudium

Institutsleiter Designkulturen Institut für Angewandte Designforschung (dci)

Details

Fach- und Aufgabenbereiche

Professur für Design- und Medientheorie

Hightech Agenda-Professur für Design- und Innovationskulturen
(Bereich Transfer)


Angewandte Designforschung, Design- und Innovationskulturen, angewandte Kultursemiotik und Phänomene der Alltagskultur, öffentliches Designbild und Rezeption der Designmoderne, Design als soziale, kulturelle und transformative Praxis im Kontext von Digitalisierung, Globalisierung und Transformation.


Lehrangebot

Designtheorie, Designkritik, Designvermittlung, forschende, konzeptionelle, experimentelle, kuratorische oder redaktionelle Entwurfsprojekte in den Arbeitsfeldern „Sozialer Wandel und transformative Prozesse“ und „Designtheorie und Designkultur“ (BA und MA).


Zum Werdegang

Markus Frenzl studierte Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und ist mit seinem Büro 4gzl/designkontext in den Bereichen Designberatung, Konzeption und Corporate Publishing für Unternehmen wie ClassiCon, COR, e15, Lufthansa, Magazin, Merck, Phonak oder Serien.Lighting tätig. Zahlreiche seiner Projekte erhielten Designpreise. Er ist Mitglied mehrerer Fachbeiräte (MCBW, Deutscher Designtag, DIVE, GDG) und Designverbände und vielfach als Redner, Kurator und Juror tätig.


Er publiziert in Fach- und Publikumsmedien zum öffentlichen Designbild, zu designhistorischen und alltagskulturellen Themen und zum Design als sozialer, kultureller und transformativer Praxis. 2009 erschien eine Auswahl seiner Essays im Band "Was heißt hier Designkultur?". 2019 erschien seine Kolumnensammlung "Designerglück – Von Designmenschen und anderen Mysterien der Designkultur" (designerglueck.de).


Seit 2010 lehrt er als Professor für Design- und Medientheorie an der Fakultät für Design im Bachelorstudiengang Design und im Masterstudiengang Angewandte Designforschung. Neben dem designtheoretischen Lehrangebot bietet er Projekte mit forschendem, konzeptionellem, experimentellem, kuratorischem oder redaktionellen Schwerpunkt an. Zu den Kooperationspartnern bei Hochschulprojekten zählen die Bauerfeind AG, das Magazin form, Hansgrohe, das Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt oder die Forschungsverbünde ForChange und ForDemocracy.


Seit 2021 hat er zudem eine Hightech Agenda-Professur für "Design- und Innovationskulturen im Kontext von sozialem Wandel und transformativen Prozessen" inne. In deren Rahmen gründete er 2024 mit Unterstützungsmitteln des Bayerischen Landtags das Designkulturen Institut für Angewandte Designforschung (dci) . Das dci erforscht Wahrnehmungs-, Wissens-, Handlungs-, Innovations- oder Unternehmenskulturen durch Design. Es entwickelt kulturelle Muster weiter, um sie im Kontext der großen Transformationsthemen unserer Zeit kulturell anschlussfähig zu machen und Impulse für soziale, ökologische, technologische und unternehmerische Zukünfte zu geben.


Seit 2025 kuratiert er gemeinsam mit Tina Barankay das Format Flaggenzeug .


Interviews


Veröffentlichungen Auswahl

  • "serien.book – Over four decades of luminaire design from Rodgau, Germany" (2026). Frankfurt am Main: Verlag form. ISBN: 978-3-943962-78-9.
  • "Lob der Schattenfuge – Über die Faszination für die vollendete Fuge, die Sichtbarkeit von Materialverbindungen und ihre neue Relevanz im Kontext Nachhaltigkeit" (2025). In: Magazin, Nr. 6. Stuttgart.
  • "Deine blaue Decke und mein blauer Couchtisch – Zu Jana Sophia Nolles Rauminstallation ‚Blue Blanket‘ im Frankfurter Museum Giersch" (2024). In: Jana Sophia Nolle – Blue Blanket. Frankfurt am Main: Trademark Publishing. ISBN: 978-3-9823978-6-3.
  • "Denken in Pappe und Polystyrol – Modelle im Design zwischen Ideenspeicher, Gegenständlichkeitskonserve und Kontaktreliquie" (2024). In: Weber, Grit/Wagner K, Matthias (Hrsg.): In Material denken: Das Modell zwischen Designprozess und Museumssammlung. Stuttgart: avedition. ISBN: 978-3-89986-423-6.
  • "Waldbretterbude und Hoheitszeichen – Zur Semantik des Hochsitzes" (2024). In: Ebbing, Georg (Hrsg.): Seltene Typen 2 / Ansitzeinrichtungen. Frankfurt am Main: Trademark Publishing. ISBN: 978-3-9823978-2-5.
  • "Zeitzeichen und verdichtete Werkaussage – Zur Semantik eines Funktionsobjekts" (2023). In: Glasner, Barbara (Hrsg.): Most Touched. Frankfurt am Main: Verlag form. ISBN: 978-3-943962-60-4.
  • "Großbaustellenmarginalien" (2022). In: Mäcklerarchitekten (Hrsg.): Transformation Architektur – Terminal 3, Frankfurt Airport / Mäcklerarchitekten. Frankfurt am Main: Trademark Publishing. ISBN: 978-3-9819839-9-9.
  • "Die Sitzgruppe als Seelenzustand – Volker Albus' Fahrt von der Autobahn auf den Römerberg" (2020). In: Opatz, Wilhelm E. (Hrsg.): Architekturführer Frankfurt 1980–89. Hamburg: Junius Verlag. ISBN: 978-3-96060-525-6.
  • „Designerglück: Von Designmenschen und anderen Mysterien der Designkultur“ (2019). Stuttgart: avedition. ISBN: 978-3-89986-323-9.
  • "Die Faszination von Serie und Linie. Zu Thonet als Design-Mythos der Moderne" (2019). In: Nollert, Angelika (Hrsg.): Thonet & Design, Ausstellungskatalog Die Neue Sammlung – The Design Museum, München. Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König. ISBN: 978-3-96098-582-2.
  • "Schreiben als Designprinzip – Zum Stand des Designjournalismus und der Bedeutung der Designkritik in der Hochschullehre" (2018). In: Gronert, Siegfried/Schwer, Thilo (Hrsg.): Designkritik – Theorie, Geschichte, Lehre. Stuttgart: avedition. ISBN: 978-3-89986-278-2.
  • "Falling Stars – Vom Mythos des genialischen Designers und dem Autorendesigner als Auslaufmodell" (2018). In: form, Nr. 275/2018.
  • "The Return of Warmth – Wie Buntmetalle ins zeitgenössische Design zurückkehrten" (2012). In: Henschel, Antonia: Objects: Alle Metalle. Frankfurt am Main: Trademark Publishing. ISBN: 978-3-9814885-7-9.
  • "Wer trägt hier schwarze Rollis? – Von Rivalität und kultivierten Klischees unter zwei verwandten Disziplinen" (2012), (zu Architektur und Design). In: form, Nr. 243/2012.
  • "Nüchtern betrachtet – Zur neuen Wahrnehmung des alten Braun-Designs" (2012). In: Welt am Sonntag, Sonderausgabe „Industrie und Design“, Februar 2012.
  • "Wechselwirkungen – Zu den Wechselbeziehungen von Mode und Möbeln" (2009). In: Bonner General-Anzeiger, 01./02. August 2009.
  • "Was heißt hier Designkultur? – Essays zum zeitgenössischen Design 2006–2009" (2009). Frankfurt am Main: Trademark Publishing. ISBN: 978-3-9812294-8-6.
  • "Rückkehr aus dem Luxusland – Über das Imageproblem einer Branche und die vergessenen Ideale einer Disziplin" (2006). In: du 766 – Design. Was den Alltag formt, Zeitschrift für Kultur, Nr. 4, Mai 2006.
  • "Die Ulmer Ikone – Zur Ikonisierung des Ulmer Hockers" (2005). In: Breuer, Gerda (Hrsg.): Designgeschichte ausstellen. Die Designsammlung der Universität Wuppertal. Wuppertal: Bergische Universität.
  • "Ich will's orange – Zum Aufstieg und Fall der Farbe Orange" (2000). In: design report, 10/2000.

markusfrenzl.de