Networking ist ein Muß!

Marithres Weßling (FK 14)

Marithres Weßling
Marithres Weßling

"Networking und verschiedene Praktika sind im Tourismus-Studium ein Muss!" Dieses Motto würde Frau Marithres Weßling, eine Alumna der Hochschule München, gerne an die heutigen Studierenden des Studiengangs Tourismus weitergeben. „Nur durch verschiedene Praktika und Netzwerkkontakte“, betont Frau Wessling, „lässt sich im vielfältigen Arbeitsbereich des Tourismus der richtige Arbeitplatz für finden.


Beispielhaft hat Frau Weßling in Ihrem Lebensweg verschiedene touristische Unternehmensbereiche kennengelernt – als Reiseverkehrskauffrau das klassische Reisebüro, einen Busreiseveranstalter, nach dem Tourismus-Studium einen Skat-Reiseveranstalter sowie den Messe- und Kongressbereich bis hin zur heutigen Position beim internationalen Pharmakonzern Pfizer als Senior Relationship Manager Meeting & Congress.


Am Tourismus-Studium haben Frau Weßling die Vorlesungen Personalführung, Arbeitsrecht und Statistik sehr gut gefallen – beide sind noch heute für Ihren Arbeitsbereich relevant – , zudem die Möglichkeit zur Projektarbeit und die allgemeinen Einführungen in die BWL und VWL. Der Austausch mit externen DozentInnen aus der Tourismusbranche war exzellent. Darüber hinaus war die Mischung aus Abiturienten und Berufserfahrenen in den Studiengruppen sehr anregend, nicht zu vergessen die zeitliche Flexibilität, den Studientag einzuteilen.


Ergänzen würde Frau Weßling im heutigen Curriculum Kurse zur Methodenkompetenz, zudem Module im Bereich der Personalführung bzgl. Coaching, Mobbing und Konfliktmanagement, Themenbereiche also, die in den Bereich einer Führungskraft mit Mitarbeiterverantwortung fallen. Interessant wären auch zusätzliche Informationen für die Studierenden im Hinblick auf die vielfältigen, beruflichen Optionen in der Tourismusbranche, d. h. eine Art Kontaktforum mit verschiedenen Firmen.


Zum Stichwort „Lebenslanges Lernen“ fallen Frau Weßling ihr tägliches Arbeitsumfeld und ihre vielfältigen Arbeitsaufgaben ein, die ihr Kreativität, Flexibilität, aber auch interkulturelle Kenntnisse im Umgang mit den multinationalen MitarbeiterInnen und Vertragspartnern abverlangen. „Ein internationaler Konzern hält geistig rege, wechselnde Aufgaben durch Umstrukturierungen und Fusionen erfordern eine kontinuierliche Neuausrichtung der MitarbeiterInnen, ständiges Lernen und ein sich Einarbeiten in neue Arbeitsbereiche.“