Der Weg vom Informatiker zum Senior Consultant

Patrick Badent (FK 09)

Patrik Badent
Patrik Badent

Diesen Weg hat Herr Patrick Badent, ein Alumnus der Hochschule München, eingeschlagen. Nach seinem Studium der Informatik an der FH Konstanz arbeitete er mehrere Jahre als Informatiker bei der Capgemini sd&m AG. Dabei startete er nebenberuflich den Master der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule München, um die Möglichkeit zu haben, in seinem Beruf neue Arbeitsbereiche zu übernehmen.


So gelang ihm nach dem Masterabschluss durch eine Rekrutierungsveranstaltung von access der Einstieg bei der T-Systems GEI GmbH als Senior Consultant. In seinem neuen Berufsumfeld ist Herr Badent jetzt für die Modellierung von Geschäftsprozessen für die ausländischen Tochtergesellschaften zuständig und mit der Erstellung der notwendigen Informationsarchitekturen beschäftigt. Er arbeitet jetzt im wahrsten Sinne des Wortes als Wirtschaftsinformatiker an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft.


Gut gefallen hat Herr Badent am Masterstudium der Hochschule München, dass die Anrechnung seiner Master-Studienmodule aus Liechtenstein kein Problem war und die Kurse Datenanalyse und Controlling (Kennzahlensysteme) für seine heutige Arbeit als Consultant relevant sind. Zudem war immer der Praxisbezug durch Vorträge aus der Industrie gegeben. In guter Erinnerung hat er auch die Abschlussveranstaltung des Masterstudienganges, die mit Vorträgen und in einem schönen Rahmen von der Fakultät begangen wurde.


„Um für Teilzeitstudierende noch interessanter zu sein, muesste der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik mehr Module am Abend und am Wochenende anbieten“, konstatiert Herr Badent auf die Frage, welche Studienaspekte verbesserungswürdig wären. Curricular ergänzen würde Herr Badent das Fach „Enterprise Architecture“, ein relevanter Arbeitsbereich des Wirtschaftsinformatikers, dem er sich gerade bei der T-Systems GEI GmbH widmet.


Für heutige Studierende sieht Herr Badent die Notwendigkeit, bei den Wahlpflichtfächern des Informatikstudiums „fachfremde“ Kurse, d.h. BWL-Module oder Vorlesungen zu den Themen Controlling und Unternehmensmodellierung zu besuchen, um für die heutige Berufswelt als Informatiker breiter aufgestellt zu sein und bei Bedarf den Weg zur Schnittstelle zwischen „Technik und Wirtschaft“ gehen zu können.