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Datenschutzhinweis zu Online-Lehre

Datenschutz ist für die Hochschule München (HM) ein großes Anliegen und ihre gesetzliche Verpflichtung. Um die Sicherheit persönlicher Daten angemessen bei der Übertragung zu schützen, verwendet die HM, orientiert am aktuellen Stand der Technik, entsprechende Verschlüsselungsverfahren (z.B. SSL/TLS) und gesicherte technische Systeme.


Verantwortlicher

Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Lothstr. 34
D-80335 München
Tel.: +49 (0) 89 12 65 - 0
Fax: +49 (0) 89 12 65 - 3000
E-Mail:
Internet: www.hm.edu


Die Hochschule für angewandte Wissenschaften ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Sie wird durch ihren Präsidenten Prof. Dr. Martin Leitner gesetzlich vertreten.


Hinweis: Soweit Sie die Internetseite von „Jitsi Meet“, „Zoom“, „Webex“ oder einem anderen Anbieter, den wir nutzen, aufrufen, ist der Anbieter für die Datenverarbeitung verantwortlich.


Ein Aufruf der Internetseite ist für die Nutzung des jeweiligen Tools erforderlich, um sich gegebenfalls die Software für die Nutzung der jeweiligen Tool-Applikation herunterzuladen.


Das jeweilige Tool kann aber auch ohne die Applikation genutzt werden, indem die jeweilige Einladung angeklickt und ggf. weitere Zugangsdaten zu der jeweiligen Online-Stunde direkt in der Browser-Version des Tools eingegeben werden. Die Basisfunktionen des jeweiligen Tools sind über die Browser-Version nutzbar, die auf der Website des jeweiligen Tools zu finden sind.


Behördlicher Datenschutzbeauftragter

Der behördliche Datenschutzbeauftragte der Hochschule München ist per E-Mail unter der Adresse und telefonisch unter 089 60807600 erreichbar.


Zweck, Umfang und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Zweck
Zweck der Verarbeitung ist die Durchführung und ggf. die Aufzeichnung der Video-Lehrveranstaltung und sonstiger Hochschulveranstaltungen, um diese Hochschulangehörigen online zur Verfügung zu stellen.


Betroffene
Dozierende, Studierende und sonstige TeilnehmerInnen an der Online-Veranstaltung.


Umfang der Datenverarbeitung
Bei der Nutzung eines Tools werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang der Daten hängt dabei auch davon ab, welche Daten vor bzw. bei der Teilnahme an einer Online-Lehrveranstaltung anfallen.


Folgende personenbezogene Daten sind Gegenstand der Verarbeitung:

  • Angaben zum/zur BenutzerIn: Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Passwort, Profilbild (optional) und Telefon (optional)
  • Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung (optional), TeilnehmerInnen-IP-Adressen, Geräte- und Hardware-Informationen der TeilnehmerInnen.
  • Bei Aufzeichnungen (optional): z. B. MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online-Unterricht-Chats.
  • Text-, Audio- und Videodaten: Es gibt die Möglichkeit, während einer Online-Lehrveranstaltung die Chat- und die Fragenfunktion und zum Teil auch die Umfragen-Funktion zu nutzen. Insoweit werden die gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese in der Online-Veranstaltung anzuzeigen und ggf. zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden entsprechend während der Dauer der Online-Veranstaltung die Daten vom Mikrofon des Endgeräts sowie von einer etwaigen Videokamera des Endgeräts verarbeitet. TeilnehmerInnen können Kamera oder Mikrofon jederzeit über die Tool-Applikation an- oder ab- bzw. stummschalten.


Um an einer Online-Lehrveranstaltung teilzunehmen, sind von den Studierenden folgende Angaben erforderlich:

  • In Jitsi Meet ist optional die Angabe eines Namens (nick-name) erforderlich. Ansonsten sind keine weiteren Angaben erforderlich.
  • Zoom verlangt einen Namen (nick-name) als Mindestangabe.
  • Webex fragt nach einem Namen (nick-name) und einer E-Mail-Adresse als Mindestangabe. Die E-Mail muss aber nicht real existieren. Sie wird nicht verifiziert.


Die Aufzeichnung einer Online-Lehrveranstaltung wird vorher transparent mitgeteilt. Durch Einschalten von Kamera und Mikrofon wird in die Aufzeichnung konkludent eingewilligt. Die Tatsache der Aufzeichnung wird in der Regel zudem im jeweiligen Tool angezeigt.


Die in den „Online-Unterrichts“-Tools bestehende Möglichkeit einer softwareseitigen „Aufmerksamkeitsüberwachung“ („Aufmerksamkeitstracking“) ist deaktiviert.


Eine automatisierte Entscheidungsfindung i.S.d. Art. 22 DSGVO kommt nicht zum Einsatz.


Rechtsgrundlage
Soweit personenbezogene Daten von Studierenden verarbeitet werden, geschieht dies, um die Lehrveranstaltung online über das Internet anbieten zu können. Zu diesem Zweck darf die HM auch personenbezogene Daten von Studierenden und Lehrpersonen verarbeiten. Das erlaubt unter anderem Art. 55 Abs. 2 BayHSchG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 BayDSG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e und Abs. 3 DSGVO.


Rechtsgrundlage für die Aufzeichnung personenbezogener Daten ist die Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 Buchst. a, Art. 7 DSGVO). Die Einwilligung wird konkludent durch Einschalten der Kamera oder Mikrofon oder durch Teilnahme an personenbezogenen Chats während der Aufzeichnung erteilt. Soweit kein Einverständnis mit der Aufzeichnung in Bild, Ton oder Chat besteht, sollte Kamera und Mikrofon nicht eingeschaltet bzw. nicht an personenbezogenen Chats teilgenommen werden. Fragen zur Lehrveranstaltung können jederzeit per Mail an die Lehrperson gerichtet werden.


Widerruf der Einwilligung

Betroffene haben das Recht, ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung im Hinblick auf die Aufzeichnung ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt (Art. 7 DSGVO). Nach Widerruf wird die Videoaufzeichnung gelöscht oder Ihre personenbezogenen Daten aus der Videosequenz herausgeschnitten.


EmpfängerInnen oder Kategorien von EmpfängerInnen der personenbezogenen Daten

EmpfängerInnen personenbezogener Daten sind die TeilnehmerInnen an der Online-Veranstaltung und alle Hochschulangehörige, die sich für die Veranstaltung angemeldet haben.


Sofern die Videoaufzeichnung über Diensteanbieter erfolgt, die Ihren Unternehmenssitz in den U.S.A. haben wie z. B. Webex oder Zoom, findet eine Datenübermittlung in Drittländer statt. Mit dem Dienstleister sind entsprechende Verträge zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen, sofern die Lizenz über die Hochschule München bezogen wurde. Übermittelt werden Verkehrsdaten wie z.B. IP-Adresse und, falls überhaupt angegeben, personenbezogene Daten wie NutzerInnenname, E-Mail-Adresse sowie Name und Vorname. Videoinhalte werden verschlüsselt übertragen. Ein angemessenes Datenschutzniveau ist zum einen durch die „EU-U.S. Privacy Shield“-Zertifizierung des jeweiligen Anbieters zum anderen aber auch durch den Abschluss der sog. EU-Standardvertragsklauseln garantiert.


Geplante Speicherdauer der personenbezogenen Daten

Die Videoaufzeichnungen werden nur für die Dauer des Semesters gespeichert und veröffentlicht.


Werden die Veranstaltungen nicht aufgezeichnet, findet auch keine Speicherung statt.


Betroffenenrechte

Nach der Datenschutz-Grundverordnung stehen folgende Rechte zu:

  • Werden personenbezogene Daten verarbeitet, so haben Betroffene das Recht, Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).
  • Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).
  • Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Betroffene die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen (Art. 17, 18 DSGVO).
  • Wenn in die Datenverarbeitung eingewilligt wurde oder wenn ein Vertrag zur Datenverarbeitung besteht und die Datenverarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren durchgeführt wird, steht Betroffenen gegebenenfalls ein Recht auf Datenübertragbarkeit zu (Art. 20 DSGVO).
  • Betroffene haben das Recht, ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt (Art. 7 DSGVO).
  • Betroffenen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling besteht (Art. 22 DSGVO).
  • Betroffene haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihrer Daten Widerspruch einzulegen, wenn die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt (Art. 21 Abs. 1 Satz 1 DSGVO).


Sollte von den oben genannten Rechten Gebrauch gemacht werden, prüft die öffentliche Stelle, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.


Weiterhin besteht ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde. Die für die Hochschule München zuständige Behörde ist der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz.
Dieser ist unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:
Postanschrift:
Postfach 22 12 19
80502 München
Adresse:
Wagmüllerstraße 18
80538 München
Tel.: +49 (0) 89 212672 - 0
Fax: +49 (0) 89 212672 - 50
E-Mail:
Internet: https://www.datenschutz-bayern.de/


Sonstiges zu unserer Datenschutzerklärung

Die Hochschule München behält sich vor, diese Datenschutzerklärung gelegentlich anzupassen, damit diese stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen der Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z. B. bei der Einführung neuer Services. Für einen erneuten Besuch der Webseiten gilt dann die neue Datenschutzerklärung.


Bei Fragen können sich Interessierte vertrauensvoll an den Datenschutzbeauftragen () wenden oder auch eine E-Mail schreiben an:


Letzte Aktualisierung dieser Datenschutzerklärung: 04. August 2020