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(11/16) Studienbereich "Druck und Medientechnik" sahnt weiter Preise ab

[05|05|2016]

FESPA-Award für Bachelorarbeit „The Bavarian Display“ / Zwei Titel für Projektarbeit „The Beerträgerl“ bei der OE-A-Competition

Die Preise für den Studienbereich „Druck- und Medientechnik“ nehmen kein Ende. Nach einem ersten Platz beim Druck & Medien-Award Ende vergangenen Jahres, startete der Frühling 2016 mit gleich zwei renommierten FESPA-Awards und zwei weiteren Titeln bei der internationalen OE-A Competition: dem „Best Freestyle Demonstrator“ und dem „Public Choice Award“.

 

Preise und Auszeichnungen kommen nicht von ungefähr. Dahinter stecken viel Arbeit, komplexes Wissen, Teamarbeit und das Selbstverständnis einer Hochschule München, „die sich als University of Applied Services nicht nur bezeichnet, sondern auch ganz praktisch begreift“, so Professor Dr. Ulrich Moosheimer. Dabei spannt er den Bogen von „Printed Electronics“ zu „Applied Printed Electronics“ – einem zentralen Thema, zu dem seine Studierenden in Projekt- und Bachelorarbeiten Produkte entwickeln.

 

Die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen greifen weit und direkt in die Zukunft, was nicht zuletzt die diversen Auszeichnungen untermauern, kommt es hier doch zumeist auf einen konkreten Praxisbezug an. Eine Selbstverständlichkeit: Es muss ein realistisches Umsetzungsvorhaben geben. Professor Moosheimer legt dabei nicht nur großen Wert auf die Idee und die technische Umsetzung, sondern ebenso auf Design und Marketing: „Wir lehren diese Fächer in unserem Studiengang auch wegen ihrer hohen Bedeutung bei der Produktfindung und -entwicklung.“ Das Ergebnis der Projekt- und Bachelorarbeiten sind dann auch ansprechende Demonstratoren mit ersten, „wichtigen“ (Moosheimer) Abschätzungen des Marktpotentials.

 

FESPA Award für Marcus Scheitle

Professor Moosheimer, der als Coach die Arbeiten der Studierenden begleitet, nutzt konsequent die Möglichkeiten, die eine integrierte Lehre wie an der Hochschule München bietet. Was u.a. bedeutet: Gearbeitet wird bevorzugt im Team – und: Eine Produktentwicklung baut nicht selten auf einer anderen auf. So auch beim „Bavarian Display“, das Markus Scheitle in den Mittelpunkt seiner Bachelorarbeit gestellt hat. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Elektrochrom Display „The Hague“, für das erst im Spätherbst 2015 eine Studierendengruppe der gleichen Fakultät mit dem Druck & Medien-Award ausgezeichnet worden war.

 

Mit Unterstützung der studentischen Hilfskräfte Fabienne Gerhard, Denis Caputo und Toni Pende gestaltete Marcus Scheitle das Motiv neu (Silhouette von München vor den Alpen) und erweiterte das Display um die Komponente „Energieversorgung über gedrucktes NFC“. Das Ergebnis ist das „Bavarian Display“, dessen Himmel sich im Rautenmuster blau färbt, sobald man ein NFC-Handy darauf legt. Diese Anwendung samt Technologie stellt u. a. neue Einsatzbereiche für die Industrie bereit, die gerade mit Blick auf die Verbraucher ein höheres Maß an Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit verspricht. Restlos überzeugt hat das „Bavarian Display“ bereits die Jury, die alljährlich im Rahmen eines großen Gala-Dinners in Amsterdam die FESPA Awards überreicht. Denn zwei gingen an Marcus Scheitle.

 

„The Beerträgerl“ begeistert bei der OE-A-Competition

Immer auf der Suche nach „neuen Visionen und kreativen Konzepten in den Bereichen „organic und printed electronics“ befindet sich nach eigenen Aussagen die Organic and Printed Electronic Association (OE-A), eine Arbeitsgruppe des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), immerhin der größte Industrieverband Europas. Bei der OE-A Competition werden Arbeiten zum Thema aus der ganzen Welt eingereicht, die fünf besten werden traditionell im Rahmen der LOPE-C, der internationalen Fachmesse und Konferenz für gedruckte Elektronik in München gekürt.

 

Der Studienbereich „Druck- und Medientechnik“ räumte gleich zweimal ab. Mit „The Beeträgerl“ (Beer Coaster) überzeugte der Masterstudiengang nicht nur die internationale Jury und erhielt als Lohn den Preis „Best Freestyle Demonstrator“, man begeisterte auch das Fachpublikum auf der LOPE-C. Denn das entscheidet per Stimmabgabe über den „Public Choice Award“, der ebenfalls an die Hochschule München ging.

 

Um was es bei dem Produkt geht: Ein Getränkeuntersetzer (bairisch: Bierfilzl) mit OLED-Display misst die Biertemperatur und gibt es über NFC an ein aufgelegtes Handy weiter. Je nach Temperatur ändert sich die Beleuchtung des Display (Motiv Bierglas) und fordert zum Nachbestellen auf. „Die weiterführenden Möglichkeiten sind hier enorm“, blickt Professor Moosheimer in die Zukunft: „Über eine Anbindung per WLAN an die Gaststätte kann man nicht nur das Bestellverfahren revolutionieren, auch Auswertungen im Sinne eines „Big Data“ über das Konsumverhalten sind eine Option“.

 

Vor weiteren Entwicklungen und neuen Ideen kommt aber erst einmal die Freude über die Preise, die sich die Studierenden laut Professor Moosheimer redlich verdient haben. Wichtig ist ihm dabei der Hinweis auf das perfekte Zusammenspiel zweier Gruppen, die sich einerseits um die Technik und andererseits um das Design gekümmert haben.

 

Team Marketing & Vertrieb: Tamara Hiltensperger (Leitung), Maximilian Philipp, Sebastian Günther, Robin Schwanse, Fabian Kortkampf, Fenja Löffler, Patrick Piller, Stefan Ziemann

Team Technik: Lisa Erlacher, Marina Wittenberg, Carolin Breit, Johannes Hoffmann (Technologische Leitung), Manuel Wieslhuber, Vera Mauerberger (Leitung)

 

Zweifacher Preisträger Markus Scheitle. (Foto: FESPA)
Zweifacher Preisträger Markus Scheitle. (Foto: FESPA)

Das erfolgreiche Team bei der OE-A-Competition (Foto: Moosheimer)
Das erfolgreiche Team bei der OE-A-Competition (Foto: Moosheimer)

 

Mehr Informationen zur Druck- und Medientechnik an der Hochschule München: http://www.pm.hm.edu/start.html

 

Pressekontakt

Prof. Dr. Ulrich Moosheimer

Telefon WebOffice: 08137 304672

 

 

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