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(43/16) Urkundenübergabe Qualitätspakt Lehre: "Für die Zukunft gerüstet"

[09|12|2016]

Das BMBF fördert erneut „ZUG“, das Programm für Studienerfolg der Hochschule München

 

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der LMU München und der TU München erhielt die Hochschule München (HM) für ihr Programm für Studienerfolg „ZUG – Für die Zukunft gerüstet“ eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Förderlinie ist der „Qualitätspakt Lehre“, über die jeweils zehn Millionen Euro für die nächsten vier Jahre zur Verfügung stehen.

 

Nach den Grußworten von Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München und Bernd Sibler, MdL, Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sprach Stefan Müller, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Mit dem Qualitätspakt Lehre möchten wir die Betreuung der Studierenden in ihrer Vielfalt und die Qualität der Lehre verbessern. Digitale Lehrformate stehen dabei genauso im Fokus wie die Studieneingangsphase und der Praxisanspruch moderne Hochschullehre. Die Palette an geförderten Maßnahmen ist bunt, um individuell auf die Bedarfe der Studierenden einzugehen“.

Weiter sagte Stefan Müller: „Heterogenität als Chance zu verstehen ist einer der Schwerpunkte des Projektes ‚Für die Zukunft gerüstet – ZUG II‘ im Qualitätspakt Lehre. Jedem Studierenden die gleichen Chancen zu geben, individuelle Talente unter Nutzung digitaler Möglichkeiten zu fördern ist eine wichtige Grundlage für den Erfolg der nächsten Generation und für die Sicherung unseres Wohlstands. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften München ist ein Beispiel für ein modernes Hochschulprofil, in der Tradition und Fortschritt, Theorie und Praxis zur Einheit werden.“

 

Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident für Lehre der Hochschule München, präsentierte „ZUG – Für die Zukunft gerüstet“. Das Projekt entwickelt Maßnahmen, die hervorragende Bedingungen für individuelle Lernerfolge schaffen. An diesem Projektziel arbeiten zukünftig 38 über das Projekt finanzierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HM. Fünf Projektteams entwickeln Konzepte und Maßnahmen zu folgenden Themen: Didaktik, Praxisbezug, Studienwege, Digitale Prüfungen sowie Digitale Diagnostik. Neue Angebote für Studierende sollen interdisziplinäres Denken fördern, neue Formen des Praxisbezugs eröffnen und Teilzeitmodelle anbieten.

 

Für das Thema Digitalisierung stehen die Einführung von kompetenzorientierten, digitalen Prüfungen und Selbsteinschätzungstests auf der Agenda sowie die Verankerung von blended learning Formaten in der Lehre. Das Innovationspotenzial der Studierenden fließt über neue Strukturen zur Mitwirkung in das Programm ein. Kreulich zur erneuten Förderung von ZUG: „Für die Hochschule München ist der Qualitätspakt Lehre eine großartige Chance, den Studienerfolg noch einmal entscheidend zu verbessern und wichtige Lehrinnovationen wie digitale Diagnostik und E-Prüfungen voranzubringen.“

 

Qualitätspakt Lehre

Bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre – das ist das Ziel des Qualitätspakts Lehre. In der ersten Runde des Bund-Länder-Programms 2011 konnten bereits alle drei großen Münchner Hochschulen mit ihren Konzepten überzeugen. In der zweiten Phase werden neben der Hochschule München (HM) wiederum die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München vom BMBF ausgezeichnet und gefördert.

 

Gern vermitteln wir Ihnen ein Gespräch mit dem Vizepräsidenten für Lehre Prof. Dr. Klaus Kreulich oder der Projektverantwortlichen Dr. Regina Schwab.

 

Weitere Informationen: www.hm.edu/lehre/zug

 

Kontakt: Christiane Taddigs-Hirsch, T 089 1265-1911 oder christiane.taddigs-hirsch@hm.edu

 

Hochschule München

Die Hochschule München ist mit rund 480 Professorinnen und Professoren, 750 Lehrbeauftragten und 17.500 Studierenden die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern und die zweitgrößte Deutschlands: In über 80 Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt sie Kompetenzen in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Sozialwissenschaften und Design. Ihre Attraktivität fußt auf internationaler Ausrichtung, exzellenten Kontakten zur Berufspraxis, hohem Forschungsstandard, anwendungsbezogener Lehre und Weiterbildung sowie vielfältigen Förderprojekten. Die Fakultäten bereiten die Studierenden darauf vor, sich mit Weitblick, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein in Beruf und Gesellschaft einzubringen. Am High-Tech-Standort München sorgen enge Kontakte zur Wirtschaft für praktische Erfahrungen bereits während des Studiums. In der Forschung bindet die Hochschule Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende intensiv in Entwicklungsprojekte mit der Wirtschaft ein.

 

 

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