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(14/13) Hochschule München überzeugt mit Gleichstellungskonzept

[16|07|2013]

Als eine von 17 Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird die Hochschule im Rahmen des Professorinnenprogramms II gefördert

Um den Anteil von Professorinnen an deutschen Hochschulen zu steigern, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das Professorinnenprogramm. Zur Fortführung des erfolgreichen Programms wurden im Jahr 2012 erneut 150 Milionen Euro zur Verfügung gestellt. Es bewarben sich 131 Hochschulen aus allen Bundesländern. Die Hochschule München wurde mit ihrem Gleichstellungskonzept als eine von 96 Hochschulen positiv bewertet.

„Ich freue mich außerordentlich, dass die Hochschule München zum zweiten Mal vom Professorinnenprogramm profitieren kann und dass unser Gleichstellungskonzept so gut bewertet wurde“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann. „Es ist uns besonders wichtig, ein Konzept für alle Frauen an der Hochschule zu haben – egal ob im akademischen Bereich oder in der Verwaltung. Dieses zielt darauf ab, Frauen je nach Lebenssituation, Interessen, Arbeits- oder Studienfeld zu fördern.“

Das Professorinnenprogramm unterstützt die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen und hat zum Ziel, die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern. Die positiv bewerteten Universitäten und Hochschulen können nun bis zu drei Professorinnen auf unbefristete W2- oder W3-Stellen berufen. Diese Professuren erhalten in den ersten fünf Jahren jeweils eine Anschubfinanzierung von bis zu 150.000 Euro jährlich. Mittel, die dadurch in den Hochschulen frei werden, müssen diese im Gegenzug in ihre Gleichstellungsarbeit investieren.

„Das Professorinnenprogramm hat dazu beigetragen, den Anteil der Frauen in Führungspositionen zu steigern und das Bewusstsein für eine stärkere Frauenförderung an den Hochschulen zu verankern“, sagt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Die hohe Zahl der Bewerbungen zeigt, dass an den Hochschulen ein Kulturwandel begonnen hat. Diesen Schwung gilt es zu nutzen, denn wir brauchen bei der Frauenförderung noch mehr Dynamik.“

Als besonderer Erfolg wird die erstmalige Beteiligung von 29 Fachhochschulen gewertet, von denen 17 als positiv begutachtet wurden – darunter die Hochschule München. Damit ist das Programm auch dort erfolgreich, wo anwendungsorientierte Fächer im Fokus stehen.

Pressemitteilung - 14/13 (PDF)

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