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Der helfende Roboter

Mit der Software
Mit der Software "Billy", die Manuel Kuhlin und Bernhard Newrzella entwickelt haben, entstehen aus Excel-Tabellen automatisch Rechnungen (Foto: S2BC/ Hans-Peter Meier)

[07|08|2019]

Studierende präsentieren Lösungskonzepte, die Prozesse automatisieren

 

Mithilfe von Robotern lassen sich heutzutage zahlreiche Prozesse erleichtern. Im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Robotic Process Automation“ recherchierten Studierende der Fakultät für Informatik und Mathematik , welche ungelösten Probleme es in diesem Bereich gibt und entwickelten Lösungen für diese. Am Ende des Sommersemesters stellten die 15 Studierenden ihre Ergebnisse in einem Pitch vor. Sie erklärten, wie sie die Roboter programmiert haben und warum die von ihnen gewählte softwarebasierte Umsetzung die bestmögliche Option ist. Außerdem sprachen sie über die Entwicklung eines dazu passenden Geschäftsmodells inklusive einer Wirtschaftlichkeitsberechnung.

 

Eva-Maria Zeintl stellt für ihr Team die Programmierung eines HomeDashboards vor, das Informationen und Daten aller internetsteuerbaren Haushaltsgeräte zusammenfasst (Foto: S2BC/ Hans-Peter Meier)
Eva-Maria Zeintl stellt für ihr Team die Programmierung eines HomeDashboards vor, das Informationen und Daten aller internetsteuerbaren Haushaltsgeräte zusammenfasst (Foto: S2BC/ Hans-Peter Meier)

Automatisierte Alltagsaufgaben

Die Lehrbeauftragte Jana Bulkin sowie zwei externe IT-Fachleute aus Münchner Unternehmen bewerteten die Konzepte. Manuel Kuhlin, von der MAN Truck & Bus AG geförderter Deutschlandstipendiat, und Bernhard Newrzella stellten beispielsweise eine Automatisierungslösung zur Rechnungsstellung vor: Bei dieser liest ein Roboter über eine Software eine Excel-Tabelle aus, in der FreiberuflerInnen ihre Arbeitszeiten erfassen. Er erstellt autonom Rechnungen für die Kunden und verschickt sie per E-Mail.

 

Das Studierendenduo Eva-Maria Zeintl und Markus Selg programmierte eine Plattform, ein sogenanntes HomeDashboard, auf dem die Informationen und Daten aller über das Internet steuerbaren Haushaltsgeräte zusammengefasst werden – unabhängig von Hersteller und Kaufdatum. So lassen sich alle Geräte über das Dashboard zentral steuern, benötigt werden dafür ein handelsüblicher Router sowie ein smarter Heizungsthermostat.

 

Um automatisierte Online-Bewertungsreaktionen ging es in dem Projekt von Anja Geiger und Julian Baumann: Der Roboter erkennt, ob es sich um eine positive oder negative Bewertung handelt und wählt eine passende Antwort aus einem Pool von Möglichkeiten aus.

 

 

Hans-Peter Meier

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