News

Praxis statt reiner Theorie

Maxie Rath hat den Masterstudiengang Luft- und Raumfahrttechnik an der HM absolviert (Foto: Mirja Fürst)
Maxie Rath hat den Masterstudiengang Luft- und Raumfahrttechnik an der HM absolviert (Foto: Mirja Fürst)

[24|09|2020]

HM-Absolventin Maxie Rath beschäftigte sich im Studium mit dem Kleinsatelliten CubeSat

 

Maxie Rath hat den Masterstudiengang Luft- und Raumfahrttechnik in diesem Sommersemester an der HM abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit dem Kleinsatelliten CubeSat, einer von der Stanford University und der California Polytechnic State University entwickelten Satelliten-Spezifikation. Der kleine Satellit, der nur ungefähr ein Kilogramm wiegt, ist eine kostengünstige Satelliten-Lösung.

 

HM: Was war Ihre Aufgabe beim CubeSat-Projekt?

Maxie Rath: Ich habe eine Platine mit drei Spulen gebaut, die mit dem Erdmagnetfeld interagieren. Dadurch wird der Satellit in seiner Lage geregelt. Ziel ist, dass er durch die Lageregelung immer in Richtung Erde zeigt.

 

Was haben Sie erreicht, während Sie das Projekt betreut haben, und was kommt noch?

Meine Platine ist jetzt so weit, dass die erste Grundauslegung fertig ist. Sie lässt sich über WLAN in zwei Richtungen steuern. Die Steuerung läuft über die Open Source Physical-Computing-Plattform Arduino und Python-Programmierung. Derzeit wird die Lage noch über eine Steuerung geregelt und es schwingt noch über. Ziel ist eine komplette Lageregelung.

Die Platine mit drei Spulen interagiert mit dem Erdmagnetfeld und regelt so die Lage des Kleinsatelliten (Foto: Mirja Fürst)
Die Platine mit drei Spulen interagiert mit dem Erdmagnetfeld und regelt so die Lage des Kleinsatelliten (Foto: Mirja Fürst)

Was hat Ihnen an dem Projekt am besten gefallen?

Dass man hinterher etwas in der Hand hat, das man selbst gebaut und programmiert hat. Das ist interessanter, als etwas nur theoretisch zu berechnen.

 

Wem würden Sie diese Art Studium empfehlen?

Allen, die technisch interessiert sind und über den Tellerrand schauen möchten.

 

Was war das Highlight ihres Studiums?

Der Flug mit einem Professor in einem kleinen Cessna-Flugzeug um die Zugspitze.

 

Wie sehen Ihre Pläne nach dem Abschluss aus?

Da ich auch Kitesurf-Lehrerin bin, werde ich erst einmal drei Monate lang in diesem Job in Sizilien arbeiten. Derzeit ist es aufgrund der Situation mit Corona schwierig, eine Arbeitsstelle im Luft- und Raumfahrtbereich zu finden, aber ab Dezember mache ich mich auf die Suche.

 

 

Mirja Fürst

NEWSARCHIV

Berichte und Informationen rund um die Hochschule München

Veranstaltungen

Vorträge, Tagungen, Events an der Hochschule München