Formale Voraussetzungen


Der Hochschulzugang ohne Abitur gliedert sich in den:


1. allgemeinen Hochschulzugang für Meister und gleichgestellte Abschlüsse


und den


2. fachgebundenen Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte


Allgemeiner Hochschulzugang für Meister und gleichgestellte

Sie haben

  • ein Zeugnis über die bestandene, nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes oder Handwerksordnung abgelegte Meisterprüfung oder
  • ein Zeugnis über die bestandene, vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus der Meisterprüfung gleichgestellte, nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung abgelegte berufliche Fortbildungsprüfung (z.B. Fachwirt) deren vorbereitender Lehrgang einen Stundenumfang von insgesamt mindestens 400 Stunden umfasst oder
  • ein Zeugnis über die bestandene Abschlussprüfung einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachschule oder Fachakademie (z.B. TechnikerIn oder ErzieherIn) oder
  • einen bestandenen Fortbildungsabschluss an einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie oder
  • eine bestandene Prüfung zum VerwaltungsfachwirtIn oder die bestandene Fachprüfung II an der Bayerischen Verwaltungsschule
  • und zusätzlich ein Beratungsgespräch an der Hochschule München absolviert.


Ein allgemeiner Hochschulzugang bedeutet, Sie können frei wählen für welches Studienfach Sie sich bewerben möchten.


Fachgebundener Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte

Sie haben

  • einen erfolgreichen Abschluss einer nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes, der Handwerksordnung, durch Bundes oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich und
  • anschließend eine in der Regel mindestens dreijährige hauptberufliche Berufspraxis in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich und
  • ein Beratungsgespräch an der Hochschule München absolviert und
  • die Hochschulzugangsprüfung an der Hochschule München bestanden.


Ein fachgebundener Hochschulzugang bedeutet, das Studienfach muss mit Ihrer Ausbildung und Berufspraxis verwandt sein.
Ein fachlich verwandter Bereich ist gegeben, wenn die Berufsausbildung und die Berufspraxis jeweils hinreichende inhaltliche Zusammenhänge mit dem angestrebten Studiengang aufweisen, insbesondere Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die für dieses Studium förderlich sind.
Die Feststellung der fachlichen Verwandtschaft obliegt der Hochschule München.


Erstanlaufstelle


Studieninfo Lothstr. 34

Mo–Fr
09:00–12:00 +
14:00–16:00 Uhr
unter 089 1265-1121

Hinweis:
27.-29. Dez. 09:00-12:00 Uhr